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Route durch die Berge von Cazorla, Segura und Las Villas

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Beschreibung

Zwischen Adelantamiento und Sierra

Diese Route lädt Sie ein, die Wirkungsstätten zweier Persönlichkeiten zu erkunden, die die Landkarte von Jaén prägten: die politische Macht Francisco de los Cobos', kaiserlicher Sekretär Karls V., und das architektonische Genie Andrés de Vandelviras. Eine Reise vom goldenen Stein Úbedas zu den Felsen der Sierra de Segura.

– Torreperogil: Das Echo der Ritter auf dem Hügel

Nur einen Steinwurf von Úbeda entfernt, erhebt sich Torreperogil auf dem Hügel – eine Stadt, die gelernt hat, mit ihren zwei Seelen zu koexistieren: der mittelalterlichen Festung und der Gelassenheit der Renaissance. Bei der Ankunft spürt der Reisende jene Verschmelzung von Geschichte und Landschaft, die Grenzstädte so auszeichnet. Die Dunklen Türme: Die beiden Türme, die sich noch immer über dem Dorf erheben, sind die Wächter der Vergangenheit. Ihre Silhouette gegen den Himmel erinnert an die alte Festung und die Geschichten der Ritter, die dem Ort einst seinen Namen gaben. Kirche Santa María: Im Herzen des Dorfes vereint die Kirche Santa María die Schlichtheit der Spätgotik mit der Klarheit der Frührenaissance. Ihre Portale künden von einem Epochenwechsel, und in der Kapelle der Kreuzabnahme zeigt der steinerne Altaraufsatz von 1571 die Harmonie, die Vandelviras Stil prägte.

Einsiedelei der Barmherzigkeit: In einer ruhigen Ecke überrascht die Einsiedelei der Barmherzigkeit mit einer barocken Kapelle, in der das Licht auf den Stuck fällt und einen intimen und zarten Raum schafft.

– Peal de Becerro Erinnerung an Stein und Olivenbäume

Peal de Becerro ist ein Ort, an dem die Geschichte spürbar ist. Zwischen Olivenhainen und sanften Hügeln entdeckt der Reisende eine Gemeinde, die seit der Antike Heimat verschiedener Zivilisationen war.

Der Uhrturm und der Mocha-Turm sind die letzten Überreste der Festung, die einst über das Adelantamiento (den Bezirk) wachte. Ihre Präsenz erinnert an die strategische Rolle, die Peal bei der Verteidigung des Gebiets spielte.

Nur wenige Minuten vom Dorf entfernt öffnet sich die Landschaft und gibt den Blick frei auf einen der bedeutendsten archäologischen Schätze Spaniens: die Grabkammer von Toya, ein iberisches Hypogäum aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., das die Grabarchitektur eines Volkes bewahrt, das hier seine Weltanschauung hinterließ.

-Quesada. Licht, Mystik und Landschaft

Nächster Halt: Quesada. Das historische Zentrum führt Sie durch enge Gassen und mittelalterliche Winkel. Ein Labyrinth der Ruhe und Schönheit, in dem das Barrio de los Santos (Viertel der Heiligen) Sie in ein mittelalterliches Dorf mit Blick auf die Berggipfel entführt.

In Quesada, dem Tor zum Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas, steht ein Gebäude, das selbst ein Kunstwerk ist. Das Rafael-Zabaleta-Miguel-Hernández-Museum bewahrt nicht nur das Erbe des in Quesada geborenen Malers, sondern ist auch zu einem kulturellen Pilgerort geworden, der seine Geschichte mit dem Andenken an den Dichter Miguel Hernández verbindet. ... Dank der Verbindung des Dichters zu Quesada (dem Geburtsort seiner Frau Josefina Manresa) bietet das Museum einen intimen Einblick in sein Leben und Werk. Zu sehen sind Originalmanuskripte, sein persönlicher Briefwechsel und die berühmte Schreibmaschine, an der einige der kühnsten Verse der spanischen Literatur entstanden sind.

Unter den Sakralbauten sticht die Kirche San Pedro y San Pablo hervor, die den Einfluss des Erzbistums Toledo auf ihre Architektur widerspiegelt. In der Nähe bewahrt die Kirche des Hospitals die Schlichtheit der Tradition Toledos, angepasst an den Charakter der Berge.

Quesada ist eines der Tore zu Spaniens größtem Naturpark: der Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Das Gemeindegebiet umfasst einige der markantesten Landschaften des Parks: Tíscar und die Cueva del Agua (Wasserhöhle), ein Ort, an dem Fels und Wasser eine einzigartige Naturkulisse bilden. Außerdem befindet sich hier eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Quesadas. Dieses Gebiet ist seit prähistorischen Zeiten ein Zentrum der Kunst.

Verpassen Sie nicht die Einsiedelei der Barmherzigkeit, deren barocke Kapelle Sie mit der Feinheit ihrer Stuckarbeiten überraschen wird.

-Peal de Becerro: Erinnerung aus Stein und Öl

Als Wiege der Zivilisationen ist Peal de Becerro ein absolutes Muss für alle, die die tiefsten Wurzeln unseres Landes entdecken möchten. Der Uhrturm und der Mokkaturm sind die letzten Zeugen der alten Festung, die einst über das Adelantamiento wachte.

Nur zwei Kilometer entfernt birgt die Stille der Landschaft eines der bedeutendsten archäologischen Denkmäler Spaniens: die Grabkammer von Toya. Dieses iberische Hypogäum aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. ist ein Meisterwerk steinerner Grabarchitektur – eine direkte Reise zu den Ursprüngen unserer Kultur.

– Cazorla. Die Stadt, die sich den Bergen öffnet

Cazorla erscheint dem Reisenden als eine Stadt, die mit dem Blick auf die Berge gewachsen ist. Ihre Geschichte ist geprägt von Jahrhunderten der Herrschaft Toledos, von mächtigen Herren und von einer Landschaft, die jede Straße und jeden Ausblick formt. Am Fuße der Sierra de Cazorla und durchflossen vom Fluss Cerezuelo, erstreckt sich die Stadt in weißen Terrassen, gesäumt von Kirchen, Klöstern und dem imposanten Castillo de la Yedra, das das gleichnamige Viertel dominiert. Die Plaza de Santa María ist das Herzstück des Adelantamiento. Im unteren Teil, wo der Fluss unter einem Gewölbe hindurchfließt, öffnet sich ein großer Platz, der unter den Adelantado Cobos das Zentrum Cazorlas bildete. Dort befinden sich die Ruinen der Kirche Santa María, eines Renaissance-Tempels. Ihre Apsis, eindeutig im Vandelvira-Stil gehalten, bildet einen Kontrast zur späteren Eleganz des Kirchenschiffs. Selbst in Ruinen bewahrt sie eine überraschende Schönheit.

In der Nähe erinnert der Kettenbrunnen an die Bedeutung dieses Platzes als öffentlichen Platz, neben dem alten Rathaus, den Metzgereien und dem Sitz des Vikars von Toledo.

Der Eierplatz und die Klöster. Im oberen Teil der Stadt ist der beliebte Eierplatz – benannt nach seiner Form – das Zentrum des lokalen Lebens. Ihn umgebend steht die Kirche San José, die ehemalige Kirche des Augustinerklosters aus dem 17. Jahrhundert. Ihre Tabernakelkapelle mit ihrem zentralen Grundriss und dem barocken Stuck ist einer der einzigartigsten Orte der Stadt.

Ganz in der Nähe befindet sich das heutige Rathaus im ehemaligen Kloster La Merced, einem der bedeutendsten Klöster in Cazorla. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert erweitert.

Wenn Sie die Calle del Carmen entlanggehen, finden Sie die Kirche des gleichnamigen ehemaligen Klosters. Obwohl sie heute als Karmeliterkirche bekannt ist, hat sie jesuitische Wurzeln: Sie wurde 1589 von Doña Ana de Guzmán, der Schwiegertochter von Francisco de los Cobos, gegründet.

Die heutige Kirche, entworfen vom in Jaén geborenen Architekten Blas Antonio Delgado, ist ein Beispiel für die Sakralarchitektur des späten 17. Jahrhunderts. Sein Turm aus Stein und Ziegeln bewahrt die Tradition Toledos und gehört möglicherweise zum ursprünglichen Bauwerk.

Über die Hügel rund um die Stadt verstreut liegen alte mittelalterliche Einsiedeleien; von dort bietet sich ein spektakulärer Blick auf Cazorla und Peña del Halcón.

– La Iruela. Ein Dorf, das sich an den Felsen schmiegt

Nur wenige Kilometer von Cazorla entfernt überrascht La Iruela mit seiner perfekten Einbettung in die Landschaft. Das Dorf schmiegt sich mit einer friedvollen Natürlichkeit an den Berg, als wäre es aus ihm entstanden.

Das Dorf wird von einer Almohadenburg dominiert, die sich auf einem Felssporn erhebt. Ihre Präsenz ist imposant: Sie scheint direkt aus dem Stein zu wachsen. Innerhalb der Festungsmauern befinden sich die Überreste der Kirche Santo Domingo, eines Renaissancebaus, dessen Stil in einigen Punkten an Vandelvira erinnert, dessen Gestaltung jedoch eher mit Rodrigo de Gibaja, einem ebenfalls in Quesada tätigen Architekten, verwandt ist.

Von jedem Punkt innerhalb der Festungsmauern bietet sich ein atemberaubender Blick über das Tal und die Berge. Die Hauptstraße, die sich durch den gesamten Ort zieht, führt zur Pfarrkirche und zum Rathaus, das im ehemaligen Getreidespeicher aus dem 16. Jahrhundert untergebracht ist. Dessen Gewölbesilos, ein dokumentiertes Werk Vandelviras, gehören zu den einzigartigsten Elementen des lokalen Erbes.

Von La Iruela aus erreicht man das Herz des Naturparks Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Im Torre del Vinagre (Essigturm) befindet sich ein Besucherzentrum, das die natürliche Vielfalt der Umgebung näherbringt.

Beim Abstieg zum Tranco-Stausee, dem größten Stausee der Provinz, öffnet sich die Landschaft hin zu den Bergen. Die Segura-Region beginnt an einem ihrer Ränder, wo Hornos de Segura, die nächste Station der Route, liegt. – Hornos de Segura. Der Aussichtspunkt der Zeit …

– Segura de la Sierra. Der Balkon des Himmels

Hoch oben auf einer legendären Anhöhe thront die ehemalige Zentrale des Santiagoordens – eine Oase von atemberaubender natürlicher und monumentaler Schönheit. Aus ihren Wäldern stammen die berühmten „Segura-Kiefern“, aus denen die spanische Marine gebaut wurde, sowie die schönsten Altarbilder Andalusiens.

Die Spuren einer imperialen Vergangenheit bewahren ein bedeutendes Erbe: die mittelalterliche Burg, die Arabischen Bäder und den Karl-V.-Brunnen, der stolz das Wappen des Kaisers präsentiert.

In der Kirche Santa María del Collado, deren Fassade den Stil des Meisters widerspiegelt, findet sich ein Echo von Vandelvira. Das ehemalige Jesuitenkolleg (heute ein Kulturzentrum) prägt mit seiner architektonischen Pracht das Stadtbild.

Segura de la Sierra ist auch ein Land der Dichter. Hier befindet sich der Geburtsort von Jorge Manrique; seine Anwesenheit in der Region Jaén ist in mehreren Schlüsselmomenten des 15. Jahrhunderts belegt.

-Orcera. Das Tal des Wassers

Am Fuße von Segura empfängt Sie Orcera mit seiner Kirche Mariä Himmelfahrt. Eine spätgotische Kirche, deren Portal, gerettet aus dem heute verschwundenen Kloster La Peña, ein wahres Meisterwerk der Feinheit ist. Von hier aus können Sie einsame mittelalterliche Türme erkunden, die über das Tal wachen, oder weiter in Richtung Siles und Benatae wandern, um die Militärarchitektur zu entdecken, die diese Grenzregion prägte. – Beas de Segura. Die Begegnung mit der Mystik Am Rande der Sierra verbindet Beas de Segura seinen Namen mit dem der Heiligen Teresa von Ávila. Hier gründete die Heilige 1575 ihr erstes Kloster in Andalusien: das Kloster San José del Salvador, ein Ort absoluter Stille, der, obwohl wiederaufgebaut, die Typologie und den Geist der Karmeliterstiftung bewahrt hat. – Villanueva del Arzobispo. Das nördliche Tor zum Adelantamiento Nachdem man Beas de Segura hinter sich gelassen hat, führt die Route zurück in das historische Gebiet des Adelantamiento de Cazorla. An ihrem nördlichsten Punkt entstanden vier Siedlungen, die das Leben in dieser Gegend prägten: Iznatoraf, Villacarrillo, Villanueva del Arzobispo und Sorihuela del Guadalimar, bekannt als die Vier Städte.

Die erste Stadt, die Sie auf Ihrem Weg erreichen, ist Villanueva del Arzobispo, eingebettet am Fuße des Hügels, auf dem sich Iznatoraf erhebt. Bis zu ihrer Erhebung zur Stadt im Jahr 1396 war sie von Iznatoraf abhängig. Majestätisch am Fuße der Berge gelegen, lädt sie zu einem gemütlichen Spaziergang vorbei an ihren hellen Steinbauten und Zeugnissen alter Frömmigkeit ein:

Die Kirche San Andrés, eine Pfarrkirche von beachtlicher Größe, wurde im Laufe des 17. Jahrhunderts erbaut. Ihr klassizistischer Stil spiegelt das Erbe der Renaissance von Jaén wider, was sich in der Klarheit ihrer Formen und der Schlichtheit ihres Designs zeigt.

Das Kloster Santa Ana, 1540 von dem aus Fuensanta stammenden Prediger und Schriftsteller Fray Domingo de Valtanás gegründet, ist ein Juwel der Dominikanerkirche und bewahrt mit seinem charakteristischen Doppelportal die typische Bauweise von Frauenklöstern. Im Refektorium sind Wandmalereien aus dem späten 16. Jahrhundert erhalten, die dem Komplex einen einzigartigen Wert verleihen.

Das Heiligtum von Fuensanta, am Stadtrand neben der N-322 gelegen, ist ein religiöser Ort, an dem die Jungfrau von Fuensanta verehrt wird. Diese Verehrung hat eine lange Tradition und findet sogar in den Cantigas Alfons’ X. Erwähnung. Der Legende nach vollbrachte die Jungfrau hier ein Wunder und heilte an der örtlichen Quelle eine maurische Königin von ihrem Augenlicht und ihren Händen. Der mittelalterliche Turm an seiner Spitze erinnert an die antiken Ursprünge des Gebäudes, obwohl das Innere Ende des 17. Jahrhunderts umgestaltet wurde. – Iznatoraf. Der Blumenturm Hoch oben auf seinem Hügel thront Iznatoraf, die älteste der Vier Städte, ein Labyrinth der Ruhe und Schönheit. Sein arabischer Name, „Bergburg“, beschreibt ihn treffend. Stellen Sie sich diese Stadt vor, die über der Landschaft zu schweben scheint. Ein Spaziergang durch ihre Straßen genügt, um dies zu verstehen: Mauern, Tore und die dicht gedrängten Häuser zeugen von ihrer militärischen Bedeutung. Von Ferdinand III. erobert, gelangte sie in den Besitz des Erzbistums Toledo, das sie jahrhundertelang verwaltete. Heute entfaltet sich ihre Geschichte still zwischen Olivenbäumen und lebendigem Stein: Die Mariä-Himmelfahrts-Kirche. Ihr imposanter Baukörper überragt die umliegenden Häuser. Ende des 16. Jahrhunderts erbaut, zeigt sie den Einfluss Vandelviras in ihrem hallenartigen Grundriss mit Kreuzgewölben, die vermutlich von seinen Nachfolgern, möglicherweise Alonso Barba, geschaffen wurden. Die Sakristei beherbergt hochwertige Renaissance-Kommoden sowie wertvolle liturgische Metallarbeiten und Textilien. – Villacarrillo Die Stadt, die Vandelvira willkommen hieß Villacarrillo entstand als Weiler, der von Iznatoraf abhängig war, bis er im 15. Jahrhundert dank Erzbischof Alfonso Carrillo den Titel „Villa“ (Stadt) erhielt. Sein Name wurde mit dem Ortsnamen verbunden. Der Getreidereichtum ermöglichte im 16. Jahrhundert ein rasantes Wachstum und zog Meisterhandwerker und Künstler an, darunter Andrés de Vandelvira, der sich hier sein erstes Zuhause schuf und Besitztümer erwarb, die ihn für immer mit der Stadt verbanden. Die Kirche Mariä Himmelfahrt, erbaut an der Stelle der alten mittelalterlichen Burg – deren Überreste in die oberen Räume, heute ein Museum, integriert sind –, ist eine der bedeutendsten Renaissancekirchen der Diözese Jaén. Die 1931 zum Nationaldenkmal erklärte Kirche vereint gotische Elemente in ihren Säulen und Seitenschiffen mit Vandelviras Raumgestaltung, die von Kreuzgewölben geprägt ist.

Die bemalte Gewölbedekoration, ein Werk von Pedro de Raxis, stammt aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts. Der barocke Hauptaltar wurde 1670 von Juan Gómez Lobo geschaffen. Die Kapelle Christi vom Wahren Kreuz mit ihrer barocken Nische und die Sakristei – in der Alonso Barba wirkte – vervollständigen dieses außergewöhnliche Ensemble.

In der Vandelvira-Straße gilt Hausnummer 7 traditionell als das Haus, in dem der Architekt während seiner Zeit in Villacarrillo lebte. Die Straßen dieses Hauses erzählen Geschichten zwischen Olivenbäumen und ruhigen Steinmauern:

In der Feria-Straße reihen sich einige der schönsten Beispiele für Wohnarchitektur aneinander: prachtvolle Häuser im Stil des Historismus aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zu den Höhepunkten zählen der Palast des Kardinals Benavides, das Haus Rubiales, das alte Gerichtsgebäude und das Jugendzentrum. Weiter unten erinnert das Regil-Haus aus dem 17. Jahrhundert an eine Steinmetzfamilie, die mit der Kirche verbunden war.

In der Repullete-Straße hat das Haus der Inquisition seine ursprüngliche Struktur aus dem 16. und 17. Jahrhundert bewahrt. Ganz in der Nähe befindet sich das 1645 von Bischof Moscoso Sandoval gegründete Hospital Santa Isabel mit einer Kirche, die eine bemerkenswerte Sammlung barocker Gemälde der Schule von Granada beherbergt. – Úbeda, La Loma und Las Villas: Ein Gebiet, in dem der Glanz der Renaissance noch immer spürbar ist. Úbeda empfängt Sie mit der Majestät seiner Mauern, Zeugen einer Grenzvergangenheit, die sich im 16. Jahrhundert in strahlendes Licht verwandelte. Als Geburtsort großer Staatsmänner wie Francisco de los Cobos und Juan Vázquez de Molina erblühte die Stadt im Puls der Moderne und wurde zu einem kulturellen und politischen Wahrzeichen, das heute zum Weltkulturerbe gehört.

Heute bildet Úbeda zusammen mit La Loma und Las Villas ein Gebiet, in dem Geschichte, Architektur und Landschaft auf natürliche Weise ineinanderfließen:

Plaza Vázquez de Molina: Ein Ort des Ruhms. Es ist zweifellos einer der schönsten Plätze Europas. Ein Ort, an dem die Renaissance-Architektur ihren höchsten Ausdruck von Ruhe und Harmonie erreicht.

Sacra Capilla del Salvador: Sie thront mit bezaubernder Eleganz über dem Platz. Ursprünglich als Grabtempel für Francisco de los Cobos und María de Mendoza konzipiert, wurde ihr Entwurf von Diego de Siloé von Andrés de Vandelvira ausgeführt und bereichert. *Ein meisterhaftes Detail: Besuchen Sie unbedingt die Sakristei, in der Vandelvira sein Genie mit dem Entwurf eines spektakulären, schrägen Portals unter Beweis stellte – ein technisches und ästhetisches Wunderwerk seiner Zeit. Dean Ortega Palace (Parador Hotel): Erbaut für Hernando Ortega, einen vertrauten Berater der Familie Cobos, ist dieser Palast ein Beispiel für Schlichtheit und Eleganz. Sein Renaissance-Innenhof lädt zum Verweilen und Genießen der Ruhe von Úbeda ein. Der Kettenpalast (Rathaus): Dieses von Juan Vázquez de Molina für Vandelvira in Auftrag gegebene Gebäude ist eine meisterhafte Interpretation des römischen Hauses. Seine kühne und harmonische Fassade verkörpert den lebendigen Charakter der Stadt. Seit Jahrhunderten das Verwaltungszentrum der Stadt.

Die Spuren eines Genies. In Úbeda errichtete Vandelvira nicht einfach nur Gebäude; er schuf eine Identität. Das Zusammenspiel der Paläste und der Kapelle von El Salvador erzeugt eine Atmosphäre aus hellem Stein, der das Sonnenlicht zu absorbieren und es bei Sonnenuntergang in goldenen Tönen zurückzugeben scheint.

Kulturrouten

Wissenswertes

Gemeinden, durch die es läuft Torreperogil - Peal de Becerro - Quesada - Cazorla - La Iruela - Hornos de Segura - Segura de la Sierra - Orcera - Beas de Segura - Villanueva del Arzobispo - Iznatoraf - Villacarrillo - Úbeda

Ist Teil von

Rutómetro

Torreperogil

A 8 kilómetros de Úbeda en dirección a Albacete, la villa de Pero Gil, caballero ubetense del siglo XIV, se destaca por la potencia de sus dos torres medievales, conocidas como Torres Oscuras, restos de la antigua fortaleza. Próxima a ellas, la iglesia parroquial de Santa María, es el monumento más singular. De construcción gótica tardía (principios del s.XVI), muestra dos portadas exteriores de un renacimiento temprano y en su interior una capilla-retablo en piedra, fechada en 1571, Capilla del Descendimiento, muy vandelviriana.
A destacar también el camarín de la ermita de la Misericordia, de factura barroca con yeserías del siglo XVIII, y alguna casa tardorenacentista y una amplia serie de viviendas historicistas fechadas entre el siglo XIX y XX.

 

Peal de Becerro

A 22 kilómetros de Torreperogil, dirección a Cazorla, la villa de Peal de Becerro no conserva nada más que dos torres medievales, la Torre del Reloj y la Torre Mocha, de lo que hubo de ser una importante fortaleza conquistada en el siglo XIII por los cristianos e incluida en el Adelantamiento de Cazorla perteneciente al Arzobispado de Toledo. Ambas torres fueron declaradas Bien de Interés Cultural en el año 1985.
Lo más interesante se encuentra a dos kilómetros en un descampado: la Cámara sepulcral de Toya, uno de los mejores monumentos funerarios de la cultura ibera de España, un hipogeo en piedra, que data del siglo V a.c. (Para su visita hay que solicitar la llave en el Ayuntamiento).

 

Quesada

A 13 kilómetros de Peal, Quesada, villa medieval que estuvo desde el siglo XIII alternativamente en manos musulmanas y cristianas, hasta adjudicársela Úbeda en 1331, muestra un bello e interesante núcleo urbano intramuros de calles estrechas, adarves y dos puertas de acceso abiertas en sus muros defensivos, la de “los Santos” y la de “la Manquita”. En el interior de ese núcleo destaca la iglesia parroquial de San Pedro y San Pablo, muy restaurada, pero con algún elemento renacentista, que nos habla de un gran templo, construido bajo el influjo castellano de la arquitectura levantada en el Adelantamiento cuando estaba bajo el dominio de la Mitra de Toledo. Muy interesante son algunas pinturas de artistas modernos, hijos de Quesada, como Zabaleta, Hidalgo de Caviades o Verdes, y piezas de orfebrería barroca.

Fuera del núcleo intramuros o “Barrio de los Santos”, próximo a la Plaza del Ayuntamiento se encuentra la Iglesia del Hospital de la Purísima Concepción, de arquitectura sencilla evocadora de la tradición constructora toledana dominante en la zona y en cuyo interior destaca parte de un retablo barroco y camarín del siglo XVIII.

De especial singularidad es el Museo Rafael Zabaleta (2008), edificio de notable interés arquitectónico, obra de José Gabriel Padilla, que alberga una buena parte de la obra de este célebre pintor quesadeño, fallecido en 1960, además de obra de otros artistas contemporáneos españoles, amigos de Rafael.

El pueblo, emplazado en un paisaje de sierra de extraordinario pintoresquismo, representado con frecuencia por Zabaleta, ofrece en sus alrededores otros hitos culturales dignos de visitarse. En el bellísimo paraje del Puerto de Tiscar, a unos 15 kilómetros, se alza un castillo medieval de origen musulmán y a su pie el Santuario de la Virgen de Tiscar, patrona de la villa y objeto de una sonada romería. En sus inmediaciones se encuentra la Cueva del Agua, espacio de inusitada belleza natural habilitado para conciertos musicales, y en distintos abrigos también naturales de este entorno, pinturas rupestres neolíticas, incluidas en el arco de pinturas mediterráneas declarado Patrimonio de la Humanidad.

Regresando a Quesada para dirigirnos a Cazorla por la carretera local encontramos la Villa Romana de Bruñel, de gran amplitud, fechada entre los siglos II y V de nuestra era, y de la que pueden verse, además de las estructuras arquitectónicas parte de sus mosaicos.

 

Cazorla

Ciudad, cabeza del Adelantamiento que lleva su nombre, territorio administrado por el arzobispado de Toledo desde su conquista en el siglo XIII por el arzobispo Rodrigo Ximénez de Rada hasta que pasó a manos del Secretario Imperial Francisco de los Cobos en 1537, para después volver, en 1605, a manos de la Mitra toledana. Su emplazamiento, al pie de la Sierra de Cazorla, y atravesada por el río Cerezuelo, le da una belleza extraordinaria por la disposición escalonada de sus blancas casas tradicionales entre las que se incrustan iglesias y conventos de elevadas torres y el soberbio Castillo de la Yedra, frente a ellos dominando el barrio de su nombre.

En torno a la popular Plaza del “huevo”, en alusión a su forma, la principal de la ciudad, se sitúa la iglesia de San José, perteneciente al desaparecido convento de monjas agustinas, que data del siglo XVII, restaurada en época moderna. Es de resaltar en el interior la capilla del Sagrario, planta centralizada y decoración con yeserías barrocas.

El actual Ayuntamiento, se asoma a esta plaza por un ángulo, al comienzo de la calle del Carmen, instalado en el que fuera Convento de la Merced, el mayor de todos los conventos cazorleños y en parte mejor conservado, datado en pleno siglo XVI con añadidos en el siglo siguiente.

En la misma empinada calle encontramos la iglesia del convento del Carmen, aunque en realidad se trata de una fundación jesuita realizada por la marquesa de Camarasa, doña Ana de Guzmán, nuera de Francisco de los Cobos, en 1589. La actual iglesia es traza del arquitecto de Jaén, Blas Antonio Delgado, a finales del siglo XVII, ya con el patrocinio de benefactores locales. No obstante, la torre, que muestra un peculiar aparejo de piedra y ladrillo, de tradición toledana, responde a un momento anterior de finales del siglo XVII, quizás resto de la primitiva iglesia.

En la parte baja de la ciudad, en la vaguada que separa el barrio del Castillo del resto de la ciudad escalonada en la falda de la Peña del Halcón, y sobre el embovedado del río, se extiende una amplia plaza, centro neurálgico de la Cazorla del Adelantado Cobos y donde el poderoso señor quiso dejar su impronta. Preside este espacio las ruinas de la Iglesia de Santa María, templo monumental de magnífica arquitectura renacentista, que en sus ruinas revisten una especial belleza paisajística. En ellas pueden apreciarse dos estilos diferentes, en la cabecera, claramente vandelviriano en torno a 1550, y el de los pies, muy refinado y más tardío, de fines de ese siglo.

Próxima a la iglesia la Fuente de las Cadenas, obra del último cuarto del siglo XVI, muestra en su monumentalidad la importancia de la plaza como espacio público, reforzado con el viejo Ayuntamiento y las Carnecerías, a las que más tarde se añadiría la sede del vicario de Toledo.

Coronando las alturas y el entorno de Cazorla existen una serie de antiguas ermitas de origen medieval con ornamentaciones de otros momentos y estilos, en particular del Barroco.

Aparte del atractivo paseo que ofrece el recorrido por sus calles, Cazorla tiene una excelente oferta de hostelería y una gastronomía tradicional, en la que destacan los andrajos y el rin-ran o las gachasmigas. Muy popular y recomendable es “tapear” en los bares cazorleños, sobre todo en torno a la “Plaza del huevo”. Por todo ello, Cazorla o sus alrededores puede ser un buena opción para pernoctar antes de seguir la ruta Sierra adentro.

 

La Iruela

A sólo tres kilómetros de Cazorla se encuentra esta bellísima villa, conquistada en 1231 y dada a Cazorla veinticinco años después. Pocas veces se encuentra una adaptación de asentamiento urbano tan bien integrado en el espacio natural como en este caso. Dominada la pequeña villa por un colosal castillo almohade engastado en las peñas que se cortan sobre el camino, hoy carretera, a sus pies, encierra dentro de su muros los restos de una iglesia renacentista, Santo Domingo, obra en la que se ha querido ver la mano de A. de Vandelvira, porque no faltan rasgos del estilo de este arquitecto, aunque en su conjunto se muestra más acorde con el hacer de Rodrigo de Gibaja, el sobrino de Rodrigo Gil de Hontañón, quien dirigió asimismo la iglesia de Quesada.

Las vistas desde cualquier punto de la fortaleza, son sencillamente espléndidas. En la calle principal y prácticamente única que articula todo el núcleo, se halla la actual iglesia parroquial, reformada, y al final o casi entrada al pueblo, el Ayuntamiento que ocupa el inmueble del antiguo Pósito o almacén para el grano, de originales y fuertes silos abovedados en planta baja, obra documentada de A. de Vandelvira, en torno a 1570.

A partir de La Iruela nos adentramos en el corazón del Parque de la Sierras de Cazorla, Segura y las Villas donde encontremos un Centro de Interpretación sobre estos bellísimos parajes naturales en la Torre del Vinagre. Se recomienda la visita especialmente en otoño, cuando se produce la “berrea” o reclamo de los ciervos en celo y brotan con las primeras lluvias los níscalos bajo los pinares, apreciadísimo manjar entre los amantes de las setas. La citada Torre marca el límite entre las Sierras de Cazorla y Segura Descendiendo hacia el Pantano del Tranco, el mayor embalse de la provincia, y en un borde sobre el mismo, la villa de Hornos de Segura, próxima parada.

 

Hornos de Segura

Villa de extraordinario pintoresquismo apoyada sobre un borde rocoso fortalecido por un recinto de época almohade, que todavía conserva su puerta en acodo característica, en su interior veremos la iglesia de Santa María, donde se registra por primera vez el nombre de Andrés de Vandelvira acompañando a su suegro, Francisco de Luna y a Juan de Mojica, en territorio jiennense para visitar unas obras que se realizaban en la década de 1520. Su interior ofrece todavía cerramientos de bóvedas nervadas, pero la portada si responde a un estilo clasicista temprano.

 

Segura de la Sierra

A 10 kilómetros de Hornos y encaramada en una altura de no fácil acceso se encuentra la que fue cabeza de la Encomienda de la Orden Militar de Santiago en la Sierra de Segura, un enclave hoy muy pequeño de interés netamente turístico por su belleza natural y también monumental, ya que de aquella capitalidad que tuvo en la Edad Media y en la Época Moderna, han quedado importantes vestigios. No olvidemos que toda esta demarcación serrana formó la Provincia Marítima, de cuyos bosques se nutrió la marina española para la construcción de sus barcos, del mismo modo que los célebres “pinos de Segura” son la materia prima con la que se ha construido la mayor parte de los retablos y tallas de imaginería del arte en Andalucía.

Domina la villa un potente castillo medieval de origen islámico, luego fuertemente fortificado tras la conquista y cuyas defensas descienden para envolver el núcleo, del cual todavía subsisten las puertas medievales de acceso. En las proximidades de una de estas puertas se pueden ver los Baños árabes, reconstruidos en la década de 1970 por Luis Berges. Cerca está igualmente la Iglesia de Santa Maria del Collado, cuya planta debió invertir su orientación en un momento posterior a su construcción inicial. Muy transformado el templo por esta y otras reformas, su portada exterior muestra bien el eco de Vandelvira, aunque realizada por mano de seguidores del maestro. Sin embargo, el joven Vandelvira acudió, al igual que en Hornos, en la visita ordinaria en compañía de los anteriores maestros cuando se construía la iglesia nueva, que responde a la actual planta. El templo guarda una serie de imágenes de talla barroca del siglo XVIII de ascendencia murciana y una virgen gótica de alabastro policromada, la Virgen de la Peña, traída de un célebre monasterio del mismo nombre situado en las cercanías.

Junto a la iglesia parroquial, se levanta otro templo de mayor empaque arquitectónico, la Iglesia del Colegio de los Jesuitas, diseño primero del hermano Juan García, de la Compañía, y después y definitivo de Juan Bautista Prioli, proyectada y acabada en el último cuarto del siglo XVI, y hoy adaptada a centro cultural. Toda la manzana contigua estuvo ocupada por el Colegio hasta enlazar con las casas de Cristóbal Rodríguez de Moya, el acaudalado responsable de la venida de los jesuitas a este apartado lugar.

En el mismo eje de este conjunto se encuentra la Fuente de Carlos V, fuente de tipo abrevadero, reformada, pero que todavía conserva restos de su decoración gótica tardía de comienzos del siglo XVI, cuando se construye, y el escudo imperial de Carlos V.

En el breve, pero rico paseo por la población, puede verse la supuesta casa de Jorge Manrique, donde se dice que nació, ya que su padre era entonces comendador de la Orden en Segura, y junto a la entrada a Segura, el edificio de Ayuntamiento, que luce una portada renacentista tardía muy vandelviresca, con anagramas de la Compañía de Jesús, posiblemente trasladada del Colegio.

Segura es otro excelente lugar de “parada y fonda” donde pernoctar y disfrutar de la comida serrana (andrajos, ajoatao) y los magníficos corderos segureños.

 

Orcera

Al pie de Segura de la Sierra se extiende la que fuera una barriada de Segura, hoy convertida en núcleo administrativo destacado en la zona. Allí llegó también el joven Vandelvira visitando el templo parroquial que por los años de 1520 se levantaba.

La actual iglesia de Nuestra Señora de la Asunción, responde sin embargo a una nueva iglesia construida una década después y en un emplazamiento más llano, siguiendo el tipo visto en Hornos, e igualmente en un lenguaje gótico tardío. Destacable es su portada, de un renacimiento tardío, procedente del cercano Monasterio de La Virgen de la Peña, desaparecido.

Opcionalmente el viajero puede desde este punto adentrarse en la Sierra para visitar otros pueblos serranos como Benatae, Torres de Albanchez, Siles y Villarrodrigo, que carecen de piezas monumentales renacentistas, salvo elementos aislados, pero sí una arquitectura militar y religiosa medieval digna de conocerse o villas y casas señoriales del eclecticismo historicista muy interesantes, como es al caso de Siles, aparte de la exploración del paisaje natural de la Sierra.

Si se sigue la ruta trazada, desde Orcera se alcanza la carretera N-322 para regresar en dirección a Úbeda, a 10 kilómetros, tras pasar por La Puerta de Segura, núcleo estratégico, como su nombre indica, a la entrada del valle que conduce a las localidades citadas. Antes en el camino, pueden verse a poco de salir de Orcera una serie de torres aisladas, que explican bien la defensa y control del territorio en época medieval. En la Puerta de Segura puede verse la iglesia de San Mateo, sobrio templo neoclásico, de 1817, y un interesante Teatro, recientemente restaurado, fechado en 1928.

 

Beas de Segura

Camino de Úbeda, por la N-322 hay un desvío a la izquierda y siguiendo la comarcal A-314, a dos kilómetros se halla Beas de Segura, límite del territorio de la Sierra de Segura, históricamente dominio de la Orden de Santiago y en lo religioso dependiente de la diócesis de Cartagena-Murcia. Pero sobre todo, Beas va unido al nombre de Santa Teresa de Jesús, por ser aquí donde fundó su primer convento en Andalucía, en 1575, con el apoyo entusiasta de Catalina María Sandoval y Godínez.

El convento de San José, advocación bajo la que se puso la fundación, está totalmente rehecho a mediados del siglo XX, aunque conservando la tipología y emplazamiento del primitivo.

El pintoresquismo de la villa aconseja un paseo por ella. Ascender al barrio del Albaicín, de interesante arquitectura popular de casas encaladas y abundancia de macetas en sus fachadas, y bajar hasta la calle Feria donde encontramos un conjunto muy notable de vivienda burguesa historicista.

Célebres por su interés cultural son las Fiestas del Toro de San Marcos, celebradas a finales de Abril, que consisten en encerrar un gran número de reses (superan el medio centenar) que se llevan por las calles “ensogados”, es decir, con maromas que rodean la cabeza y manejadas por los vecinos y que acompañan incluso en la procesión del día del santo.

En el término municipal, a la altura de Arroyo del Ojanco, se encuentra la villa romana de Baños.

 

Villanueva del Arzobispo

Abandonada Beas, entramos de nuevo en territorio del antiguo Adelantamiento de Cazorla, que en su extremo norte vería crecer en la Baja Edad Media cuatro núcleos importantes: Iznatoraf, Villacarrillo, Villanueva del Arzobispo y Sorihuela del Guadalimar, conocidas como “las Cuatro Villas”. En nuestro recorrido la primera que encontramos es Villanueva del Arzobispo, al pie del cerro donde se asienta Iznatoraf, villa de la que en principio dependía ésta hasta su constitución en Villa, en 1396.

De Villanueva destacaremos la iglesia parroquial de San Andrés, de grandes proporciones, que aunque realizada a lo largo del siglo XVII, observa un estilo clasicista derivado del fértil renacimiento del siglo anterior.

El Convento de Santa Ana, de monjas dominicas, fue fundado por el célebre escritor y predicador, Fray Domingo de Valtanás, que era natural de Villanueva, en 1540. Sin gran alarde arquitectónico, presenta la versión de la puerta geminada o doble puerta, relativamente frecuente en los conventos femeninos, y en su interior unas curiosas pinturas murales en el refectorio, de finales del siglo XVI.

En las afueras de la villa y junto a la actual carretera N-322, está el Santuario de la Fuensanta, donde se venera a la virgen homónima de antiquísima tradición, pues aparece en Las Cantigas, de Alfonso X, y su origen –según la leyenda- parte del milagro que obró la virgen al devolverle la vista y las manos a una reina mora en el manantial que existe allí. La pesada torre que conforma su cabecera indica el origen medieval de la construcción, pero interiormente se transformó a finales del siglo XVII.

 

Iznatorraf

Es la más antigua de las Cuatro Villas. Encaramada en lo alto de un cerro, domina el territorio y en su topónimo alude a un origen árabe (“Castillo del Polvo” o del Monte, mejor). Sus estrechas calles y la sólida fortificación que presenta, hablan de la importancia militar que hubo de tener. Conquistada por Fernando III, se la dio el rey al arzobispado de Toledo.
En su apretado caserío, destaca por su volumen la iglesia parroquial de la Asunción, obra de finales del siglo XVI que denota la influencia de Vandelvira en la estructura de planta de salón cubierta con bóvedas vaídas, sin duda traza de los seguidores del Maestro, quizás Alonso Barba. Guarda en su interior unas bellísimas cajoneras en la sacristía talladas con magníficos relieves renacentistas, así como una importante orfebrería y vestidos litúrgicos. Merece la pena recorrer sus calles, pasando por la diversas Puertas de acceso al núcleo intramuros: Puerta del Campo, del Arrabal…, ésta última con un relieve de la Virgen, clasicista. Las vistas sobre el entorno son memorables.

Importantes son las Fiestas de San Isidro y el Corpus.

 

Villacarrillo

Aldea dependiente en principio de Iznatoraf, hasta su conversión en villa a mediados del siglo XV por mediación del arzobispo de Toledo Alfonso Carrillo, de donde viene su topónimo. La riqueza de su campo cerealista posibilitará un rápido crecimiento mantenido durante la centuria siguiente. Fruto de ello serán obras de la categoría de su iglesia parroquial, que lleva a establecerse a Andrés de Vandelvira, quien monta aquí su primer hogar a la vez que adquiere una serie de bienes raíces, que lo unirán de por vida a Villacarrillo.

La Iglesia parroquial de la Asunción, se levanta sobre el antiguo castillo medieval, parte del cual se integra en las dependencias altas del templo, convertidas hoy en museo.

Por sus dimensiones y calidad arquitectónica es una de las iglesias más significativas del Renacimiento en la diócesis de Jaén. Monumento Nacional desde 1931. Aún con resabios góticos, visibles en los pilares y naves laterales, muestra lo que será la idea de templo cristiano que tiene Vandelvira, dominado por las bóvedas de tipo vaída.

Muy importante será toda la decoración pictórica de las bóvedas, obra de Pedro de Raxis, fundamentalmente, datadas en el último cuarto del siglo XVI. El retablo mayor, barroco, de Juan Gómez Lobo, de procedencia toledana, en 1670; la Capilla del Cristo de la Vera Cruz, con su camarín de yeserías barrocas del siglo XVIII y la Sacristía, de finales del siglo XVI, en la que debe intervenir Alonso Barba. En el museo es de reseñar la colección de orfebrería barroca.

Cercana a la iglesia y en la calle Vandelvira se halla un caserón, en el número siete, que se tiene por la casa del maestro en Villacarrillo.

Por debajo de la anterior calle se extiende la de la Feria, la principal arteria, en la que se sitúan los mejores ejemplos de vivienda doméstica, particularmente brillante en las casas-palacios de estilo historicista de fines del siglo XIX y principios del XX (Casa de los Rubiales; Palacio del Cardenal Benavides; Juzgados; actual Casa de la Juventud) y más abajo la de los Regil, del siglo XVII, que debió pertenecer a esta familia de canteros que trabajaron asimismo en la iglesia.

Fuera de este eje, la Casa de la Inquisición, en la calle Repullete, obedece a la construcción tradicional de mampostería, pero conservando los huecos, rejería, escaleras etc… originarias de los siglos XVI y XVII. Cerca de ella, en la calle Ramón y Cajal, el Hospital de Santa Isabel, fundación del obispo Moscoso Sandoval en 1645, realizado por el arquitecto Juan de Aranda Salazar. La iglesia conserva un notable conjunto de cuadros encastrados barrocos de escuela granadina.

Fiesta de gran relevancia es la del Corpus Christi, que por bula del Papa León XIII, fue la primera en hacer su procesión por la tarde.

 

Úbeda

Ciudad fuertemente amurallada, que transmite en cierta medida la importancia militar que tuvo en la Edad Media tanto del punto de vista estratégico, como de su propia estructura social, conoció también por su actividad comercial y artesanal una bonanza económica a la que vino a sumarse en el siglo XVI un importante relieve en lo político representativo y en lo cultural al ser cuna de grandes hombres de Estado, como fueron Francisco de los Cobos y Juan Vázquez de Molina, Secretarios respectivamente de Carlos V y Felipe II, y de otros preclaros miembros de esta familia, que con puntuales empresas constructivas (palacios, iglesias u hospitales) dieron una singular impronta renacentista a Úbeda.

La declaración de conjunto monumental tiene su núcleo en la Plaza del Salvador, presidida por el templo funerario de El Salvador, panteón de Francisco de los Cobos y María de Mendoza, su mujer, diseño de Diego de Siloé, siguiendo modelos clásicos de rotonda inspirada en el Panteón de Roma conectada a una nave, algo ya experimentado en la catedral de Granada. Andrés de Vandelvira, que fue maestro ejecutor, aportó de su cosecha la traza de la sacristía, con original portada abierta en ángulo, y las dos portadas laterales.

Dos palacios alineados en el lado norte de la plaza configuran el espacio junto a otro, en el lado opuesto, recientemente rescatado por la arqueología, el de los Orozco. Los dos primeros pertenecieron, el más próximo a la Capilla de El Salvador, al clérigo, Hernando Ortega, conocido como el Deán Ortega, por ostentar ese cargo en la catedral de Málaga, hombre de confianza de Cobos, hoy convertido en Parador Nacional de Turismo. El otro, el llamado “Palacio de las Cadenas”, fue encargo de Juan Vázquez de Molina (actual sede del Ayuntamiento). Ambos edificios son obra de Andrés de Vandelvira y suponen dos versiones del tema clásico de la casa romana, pero con originales interpretaciones del autor.

Frente al palacio de Vázquez de Molina, la medieval Colegiata de Santa María de los Reales Alcázares, iglesia de mayor rango de la ciudad, construida entre los siglos XIII y XVII, si bien la mayor parte de su fábrica estructural de tres naves y claustro, se puede fechar en las postrimerías del siglo XV, dentro de un estilo gótico-mudéjar. Sólo las fachadas exteriores responden a comienzos del XVII, luego reformada en el siglo XIX. A destacar en su interior sus capillas por su arte mobiliar renacentista, en particular la serie de rejas del Maestro Bartolomé.

Al lado meridional de la plaza se eleva ligeramente el núcleo del antiguo Alcázar, hoy muy despoblado, pero donde pueden verse casas muy interesantes de tradición popular con curiosos elementos de signo hebraico en sus portadas, como correspondientes a lo que fue antigua judería.

A espaldas de la Capilla de El Salvador, el Hospital de Honrados Viejos, forma parte de las mejoras asistenciales que Cobos concibió para la ciudad, en este caso sobre una fundación hospitalaria ya existente desde fines del siglo XIV, también con trazas en la ampliación y reforma de Vandelvira, y que enlaza casi con el inacabado Palacio de Francisco de los Cobos, en la calle que lleva su nombre, iniciado con trazas del arquitecto real, Luis de Vega.

Continuando el recorrido al norte de la plaza del Salvador, otra importante plaza centra el corazón de la Úbeda gótica: Plaza de San Pablo o del Mercado, articulada en torno a la iglesia parroquial de San Pablo, templo gótico del siglo XIV y XV con una portada, la de “los carpinteros”, más antigua, del siglo XIII, a los pies, y el primitivo Ayuntamiento, que muestra una bella logia renacentista.

En el entorno de esta plaza se encuentra el convento carmelita de San Miguel, con el Oratorio de San Juan de la Cruz, donde muere el santo en 1591, aunque es obra del siglo XVIII, reedificado donde estaba su celda. Ahora aloja un Museo con objetos y recuerdos del santo. No lejos de éste convento, en la calle Montiel, está el convento femenino del Carmelo con el título de La Concepción, fundado a fines del siglo XVI y construido a lo largo del XVII. Tiene también Museo con importantes obras suntuarias. También se halla cerca el Museo Arqueológico, instalado en una casa mudéjar del siglo XV, y algunas casas palaciegas de los siglos XVI y XVII, entre un dédalo de callejas de trazado medieval.

Hacia el sector occidental del núcleo intramuros y a espaldas de la plaza de San Pablo, la Calle Real, es la principal arteria que une la plaza de El Salvador con la Puerta de Toledo. En ella se sitúa el Palacio de Vela de Cobos, obra de Andrés de Vandelvira, ya de sus últimos años, reformado interiormente, pero con elegante y original fachada. Metros más arriba el Palacio del Conde de Guadiana, de tipo turriforme, fechado a principios del XVII, resume bien las influencias vandelvirianas.

A espaldas de éste, la iglesia parroquial de San Pedro, de origen medieval con portadas tardorenacentistas, y el Convento de Santa Clara, fundación franciscana del siglo XIII, donde un día se alojó la reina Isabel la Católica, y próximo a él, otro palacio, traza de Vandelvira, el del Marqués de la Rambla.

Piezas interesantes de este sector, en su parte meridional, son la Casa de las Torres, obra renacentista temprana, mandada construir por el caballero don Andrés Dávalos, y cerca de ella las iglesias de San Lorenzo y la de Santo Domingo.

Fuera del recinto amurallado, en lo que eran los arrabales de la ciudad, destacan las iglesias parroquiales de San Nicolás y San Isidoro, ambas de origen gótico pero con importantes elementos renacentistas relacionados directa o indirectamente con Vandelvira. La primera de ellas debe a Vandelvira el diseño de su portada principal, una original capilla de bautismo, obra de su madurez, y quizás una de sus primeras intervenciones en Úbeda: la capilla del Deán Ortega, y con clara influencia vandelviriana su Sacristía. En San Isidoro, una amplia reforma iniciada poco después de la muerte de Vandelvira por su colaborador, Alonso Barba, siguiendo muy de cerca el esquema de la catedral de Jaén, pero interrumpido a la altura del crucero se continuó de forma sobria con una sola nave en el siglo XVII.

Igualmente es de resaltar la iglesia y convento de la Trinidad, estratégicamente situado frente a la Puerta de Toledo y a la muy interesante Torre del Reloj, cuyo airoso cuerpo superior es diseño de Vandelvira (1561). El convento es fundación medieval, que tiene un amplio y elegante claustro renacentista y una iglesia barroca del siglo XVIII.

Pero la pieza indiscutible de los arrabales es el Hospital de Santiago, fundado por el obispo de Jaén, Diego de los Cobos, en 1560, y la obra de más aliento de A. de Vandelvira en plena madurez, donde su arquitectura se hace más abstracta, desprendida de ornamentaciones superfluas. A destacar dentro de él, la escalera, el patio central y la capilla-panteón.

Úbeda posee una rica tradición artesanal, principalmente cerámica y de espartería. Dada asimismo su larga tradición comercial, el visitante encontrará una buena oferta de todos estos objetos en numerosas tiendas en sus paseos por la ciudad. No obstante es muy recomendable la visita al barrio de los alfareros, antigua parroquia o colación de San Millán, vertebrada por la calle Valencia, a la que llegamos saliendo por la histórica Puerta del Losal. Allí se pueden visitar los alfares de Titos o el de los Hermanos Alameda, de reconocido prestigio.

Al igual que en Baeza, Úbeda ofrece una magnífica serie de establecimientos hoteleros, ubicados en antiguos palacios.