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Sierra Mágina Route

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Beschreibung

Zwischen Stein und Gipfel

Diese Route erkundet den Südosten der Provinz, geprägt vom meisterhaften Einfluss Andrés de Vandelviras. Auf dieser Reise tauchen Sie ein in den Naturpark Sierra Mágina, wo sich sakrale Architektur – sowohl diözesane als auch private – harmonisch in eine Landschaft von atemberaubender Schönheit einfügt. Hier entdecken Sie stattliche Villen und neu erbaute Dörfer, Zeugnisse der Kolonisation des 16. Jahrhunderts, die bis heute eine unberührte Ruhe bewahren.

Licht und Berge: Wir schlagen eine Reise durch die Seele der Sierra Mágina vor, wo der helle Stein den Gipfeln trotzt:

Architektur eines Genies: Lassen Sie sich von den Tempeln und Palästen verzaubern, in denen Vandelvira seine unverwechselbare Handschrift hinterlassen und die Identität dieser Region auf das Niveau der großen Meister des 16. Jahrhunderts erhoben hat.

Neu erbaute Dörfer: Entdecken Sie die ideale Stadtplanung der Renaissance in Städten, die für Wohnen und Landwirtschaft konzipiert wurden und in denen Geometrie und Ordnung von einer neuen Ära künden.

Militärisches und ziviles Erbe: Mágina präsentiert sein militärisches und ziviles Erbe, von Burgen, die Bergpässe bewachen, bis hin zu Rathäusern und Getreidespeichern, die den Rhythmus der Städte im ruhigen Wandel widerspiegeln.

– La Guardia. Die Stadt, die seit jeher über Jaén wacht.

Nur fünf Kilometer von Jaén entfernt thront La Guardia auf einer Anhöhe, die ihren Namen und ihre Bestimmung erklärt: Seit dem Mittelalter die Stadt zu beschützen, die den Eingang zur Hauptstadt bewacht. Ihre Geschichte ist tiefgründig und vielfältig. Unter ihren Straßen liegen westgotische, römische – das antike Mentesa – iberische und sogar neolithische Schichten.

Während der muslimischen Zeit war La Guardia die Hauptstadt der Cora von Jaén und wurde nach der christlichen Eroberung zur Seigneurie. Im 16. Jahrhundert erlebte die Stadt unter der Familie Messia ihre Blütezeit. La Guardia ist ein Ort, an dem jeder Stein seine eigene Geschichte erzählt und Landschaft und Architektur harmonisch ineinandergreifen.

Auf dem höchsten Punkt thront die Burg, ein weitläufiger Komplex, der die Stadt überragt. Ihre Ursprünge sind arabisch, doch christliche Umbauten fügten Türme, Mauern und die in die Festung integrierte Kirche Santa María hinzu.

Am nördlichen Ende befindet sich der Alcázar, eine regelmäßige Zitadelle mit vier Türmen. Der Bergfried, der zu einer herrschaftlichen Residenz umgebaut wurde, vereint gotische Rippengewölbe mit Renaissance-Elementen und spiegelt so einen künstlerischen Wandel wider.

Die an die Mauer angebaute Kirche Santa María bewahrt ihre Ringmauern und einen Turm aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts, ein Werk von Francisco del Castillo „El Mozo“ (dem Jüngeren). Sie ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sich sakrale Architektur an den Verteidigungsraum anpasste.

Das Erbe Vandelviras

Kloster Santa Catalina. Am Fuße der Burg liegt das ehemalige Kloster Santa Catalina, das 1530 von Bruder Domingo de Valtanás gegründet wurde. Obwohl ein Großteil der Anlage verloren gegangen ist, bewahrt die Kirche – heute die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt – eine der genialsten architektonischen Leistungen von Andrés de Vandelvira. Im Jahr 1542 gestaltete der Baumeister einen früheren Entwurf zu einem vollständig im Renaissancestil errichteten Gebäude um: Säulen, die an die Kathedrale von Jaén erinnern, ein Chorgewölbe von großer Virtuosität und ein Querschiff, das die Reife seines Architekturstils verdeutlicht. Die Bauarbeiten zogen sich in die Länge und umfassten schließlich auch die Integration des Castillo „El Mozo“ in den unteren Teil des Gebäudes. Ganz in der Nähe des Klosters befindet sich das alte Waschhaus, das restauriert und zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Dieses Gebäude aus dem 20. Jahrhundert hat seinen ethnografischen Wert bewahrt und lässt das Alltagsleben der Stadt vor der Moderne wiederaufleben. Auf dem Plaza de Isabel II. steht der öffentliche Brunnen, ein Trinkbrunnen aus dem Jahr 1566. Seine horizontale Form mit fünf von kleinen Säulen eingefassten Ausläufen, die eindeutig von Vandelvira inspiriert sind, zeigt, wie die Renaissance auch die Architektur des öffentlichen Raums prägte. Ein Spaziergang durch die steilen Gassen führt zum runden Rathausplatz, einem Ort, der den traditionellen Charakter der Stadt bewahrt. Der Besuch wird durch die Einsiedelei San Sebastián, eine kleine Kirche, die dem Ensemble eine andächtige Note verleiht, abgerundet. - Pegalajar: Die Landschaft des Wassers Nur zwei Kilometer von La Guardia entfernt präsentiert sich Pegalajar als Dorf, das sich mit Blick auf die Grenze zu Granada entwickelte. Nach der Eroberung durch Ferdinand III. im Jahr 1244 war es jahrhundertelang ein christlicher Außenposten, bis es 1559 seine Unabhängigkeit als Stadt erlangte. Heute bewahrt Pegalajar die Ruhe eines Bergdorfes, in dem Wasser, Stein und Geschichte auf natürliche Weise miteinander verschmelzen. Es empfängt seine Besucher mit der Charca, einem großen Steinbecken (1605), das das Herzstück eines Systems terrassenförmig angelegter Obstgärten bildet, die zum Kulturgut erklärt wurden. Es ist ein lebendiges Beispiel für die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Bogen der Inkarnation: Das alte Tor der Burg, das Heute hebt es sich von den weißgetünchten Häusern ab und erinnert an seine Vergangenheit als christlicher Außenposten. Kirche des Heiligen Kreuzes: Erbaut Ende des 16. Jahrhunderts und Alonso Barba, einem treuen Anhänger Vandelviras, zugeschrieben. Ihr Glockenturm ist der umgebaute alte Bergfried. Einsiedelei Unserer Lieben Frau vom Schnee: Eine Oase der Ruhe mit einer Statue der Unbefleckten Empfängnis, die von Murillo beeinflusst ist. In den Außenbezirken außerhalb der Stadtmauern befinden sich zwei wichtige Orte zum Verständnis von Pegalajar: die Plaza de la Laguna mit dem Rathaus und seiner klassizistischen Fassade sowie die Charca, ein großes Becken mit einer Steinmauer aus dem Jahr 1605. Die Charca speiste die Huertas, ein System terrassenförmiger Felder, das unter Denkmalschutz steht und zeigt, wie das Wasser die Landschaft und das Leben der Stadt prägte. Die Einsiedelei Unserer Lieben Frau vom Schnee ist ein Ort der Ruhe und Besinnung und verdeutlicht, wie das Wasser die Landschaft und das Leben der Stadt prägte.

-Cambil und Mata Bejid: Zwischen zwei Felsen und zwei Burgen

Eingebettet zwischen zwei Felsvorsprüngen und umflossen vom Fluss Oviedo, bewahrt Cambil den dramatischen Charakter der Grenzstädte, die bis zum Ende der Nasridenherrschaft Widerstand leisteten. Die Stadt birgt ein Juwel der Vandelvira-Schule, die Kirche der Menschwerdung, mit einem prächtigen Altarbild von Sebastián de Solís und Mudéjar-Holzschnitzereien, die dem Ganzen Wärme verleihen.

Barocke Architektur findet sich im Constable-Haus und im von Bischof Benito Marín gegründeten Hospital mit seinen von Córdoba beeinflussten, geschwungenen Fassaden.

Im Herzen des Naturparks erwartet Sie ein überraschender Ort mit einem romantischen Garten und einer neugotischen Einsiedelei – Überreste einer prachtvollen Vergangenheit, umgeben von Steineichen und Kiefern. Mata Bejid bewahrt die Erinnerung an eine alte arabische Burg, die von Ferdinand III. erobert wurde und jahrhundertelang mit der Stadt Jaén verbunden war. Im 19. Jahrhundert ging das Anwesen in den Besitz der Familie Bosch über, die es mit einer Reihe einzigartiger Bauwerke umgestaltete: einer neugotischen Kapelle, einem romantischen Garten, einem Wasserkraftwerk und einer Olivenölmühle. Das Ensemble bildet eine kleine historische Landschaft, die Spiritualität, Industrie und Natur vereint. Huelma: Das Dorf des Markgrafen und die Schönheit der Renaissance Das Dorf, das den Markgrafen von Santillana zu seinen Versen inspirierte, beherbergt eines der bedeutendsten Kunstdenkmäler der Provinz. Die Kirche der Unbefleckten Empfängnis ist schlichtweg eine der schönsten Renaissancekirchen in Jaén. Im Jahr 1550 wirkte Andrés de Vandelvira mit und verlieh der Burg eine atemberaubende Eleganz und Proportionen.

Schloss Huelma: Sein quadratischer Grundriss und die runden Türme prägen die Skyline und erinnern an die Bedeutung dieses Ortes im 15. Jahrhundert.

El Pajarillo: Ganz in der Nähe erzählt diese iberische Ausgrabungsstätte von einer viel ferneren Vergangenheit, in der Bildhauerei ein inmitten der Natur praktiziertes Ritual war. Die Stätte stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und beherbergt eine beeindruckende Wolfskopfskulptur. Ihre Fragmente sind im Iberischen Museum zu sehen.

– Bedmar. Zwischen Burgen, Wasser und Bergen

Nachdem Sie Bélmez hinter sich gelassen haben, betreten Sie eine Landschaft, die die Nähe der Sierra Mágina erahnen lässt. Eine Abzweigung führt nach Bedmar, einer Stadt, die einst dem Santiagoorden gehörte, bevor sie 1562 zur Seigneurie wurde. Alonso de la Cueva erwarb sie und erhob sie unter Philipp III. zur Markgrafschaft.

Die militärische Geschichte der Stadt spiegelt sich in ihrer Burg aus dem 15. Jahrhundert wider, die zwar heute stark verfallen ist, aber immer noch eine imposante Silhouette besitzt. Ihre Mauern, Türme und Wehranlagen zeugen von einem Gebiet, das jahrhundertelang als Grenze und Aussichtspunkt diente.

Im Schatten der Burg steht die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Ihre gotischen Ursprünge sind in der Apsis erkennbar, doch die von Alonso de la Cueva veranlasste Renovierung verwandelte sie in einen prächtigen Renaissance-Tempel. Die Arbeiten wurden von Francisco del Castillo „El Mozo“ geleitet, der zwei wunderschöne manieristische Portale hinterließ.

Im Schatten der Burg steht die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

Am Stadtrand, neben dem Fluss Cuadros und unterhalb eines alten Wachturms, liegt die Einsiedelei der Jungfrau von Cuadros, der Schutzpatronin von Bedmar. Ihr Bauwerk und die Malereien aus dem frühen 17. Jahrhundert sind bemerkenswert gut erhalten.

– Garcíez: Ein kleines Herrenhaus inmitten von Tälern

Nahe Bedmar liegt Garcíez, ein kleines Dorf mit einer adeligen Vergangenheit, die von den Grafen geprägt wurde, die ihm seinen Namen gaben. Später gelangte es in den Besitz des Markgrafen von Viana, Kämmerer Alfons XIII.

In dieser Enklave erwartet Sie der Palast des Grafen von Garcíez. Obwohl er verfallen ist, besitzt das Gebäude noch immer ein klassisches Marmorportal im dorischen Stil und einen Innenhof mit Reliefs aus dem späten 16. Jahrhundert. Garcíez: Ein kleines Herrenhaus inmitten von Tälern

In Garcíez können Sie auch die Mariä-Himmelfahrts-Kirche besichtigen, eine schlichte, aber elegante Pfarrkirche aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Sie wurde von Miguel Ruiz de la Peña erbaut, einem Steinmetz aus Baeza, der mehrmals unter Vandelvira arbeitete. Ein außergewöhnliches Stück wurde hier über Jahrhunderte aufbewahrt: das Messbuch des Kardinals Mer. ino, heute in der Kathedrale von Jaén aufbewahrt.

– Jimena: Ein mittelalterliches Dorf eingebettet in die Hügel

Jimena, ein Dorf, das sich mit seinen dicht gedrängten Häusern und seinem ausgeprägt mittelalterlichen Flair den Berghang entlangzieht. Im Zentrum erhebt sich die Burg, deren quadratischer, massiver Bergfried mit seinen Mudéjar-Doppelfenstern die Plaza de la Constitución dominiert. Im Inneren sind Wandmalereien mit Seefahrtszenen aus dem 15. Jahrhundert erhalten – ein überraschendes Detail inmitten der Berge.

Die Pfarrkirche Santiago ist das herausragendste Bauwerk. Im späten 16. Jahrhundert im spätgotischen Stil begonnen, zeigt ihre Hauptkapelle klassische Motive, die die Renaissance vorwegnehmen. Der Bau ist mit dem Besitzerwechsel des Dorfes verbunden, das vom Calatrava-Orden an Doña María de Mendoza, die Witwe von Francisco de los Cobos, überging.

In der Sierra del Lanchar liegt die Cueva de la Graja (Krähenhöhle) mit ihren schematischen neolithischen Höhlenmalereien – eines der ältesten Kunstwerke der Region.

- Albanchez de Mágina: Ein Dorf eingebettet in die Berge

Von Jimena führt eine Abzweigung ins Herz der Sierra Mágina. Die Straße schlängelt sich zwischen den Gipfeln des Aznaitín und des Monteagudo entlang des Flusses Hutar. Die Landschaft ist spektakulär: steile Berge, Wälder, Wasser und in der Ferne Albanchez, hoch oben auf einem Hügel gelegen und von einer Felsenburg überragt, deren Aufstieg eine kleine Wanderung erfordert.

Im Zentrum des Dorfes vereint die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt die Architektur einer Renaissance-Basilika mit einem Kassettengewölbe und einem Mudéjar-Dach. Das steinerne Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert ist eines der ältesten Stücke der Gemeinde. – Torres: Zwischen Kirschbäumen, Wasser und Renaissance-Architektur Torres, eine Stadt, die Francisco de los Cobos 1539 vom Calatrava-Orden erwarb. Dieser Kauf ermöglichte die Anwesenheit Vandelviras, dessen Spuren sich in mehreren Gebäuden der Stadt finden. Die Kirche Santo Domingo, auf einem Felsvorsprung mit natürlichem Aussichtspunkt gelegen, hat im Laufe der Zeit viele Veränderungen erfahren, doch Vandelvira gilt als ihr Architekt. Sie beherbergt ein einzigartiges Mudéjar-Taufbecken aus glasierter Keramik aus dem 15. Jahrhundert. Das Casa-Almacén (Lagerhaus), einst zur Aufbewahrung der Einkünfte der Markgrafen von Camarasa erbaut, wurde für kulturelle und medizinische Zwecke renoviert. Seine klassizistische Fassade aus dem Jahr 1565 ist auf die Entwürfe des Meisters zurückzuführen. Die Torres-Brücke, im Volksmund „La Puente“ genannt, überspannt den Río Torres auf dem Weg nach Fuenmayor. Sie ist ein dokumentiertes Werk von Vandelvira aus dem Jahr 1565. Etwa zehn Kilometer entfernt erwartet Sie die Quelle von Fuenmayor, einer der schönsten Naturorte der Provinz. Ein Besuch ist besonders zur Kirschblütenzeit empfehlenswert, wenn die Früchte von ausgezeichneter Qualität sind. Mancha Real: Der Traum von Ordnung und Moderne Mancha Real ist mehr als nur eine Stadt: Sie ist ein wegweisendes Experiment. Gegründet im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts, repräsentiert sie das wichtigste Zentrum der Kolonisationsstädte, ein städtebauliches Experiment, das als Testlauf für den Prozess diente, der gleichzeitig in den großen Städten Amerikas begann. In Mancha Real entdecken Sie die Strenge und Hierarchie der Renaissance. Ihr 1537 entworfener Plan verzichtet auf das mittelalterliche Labyrinth und setzt stattdessen auf Geometrie. Die Straßen kreuzen sich rechtwinklig, ganz nach dem Konzept der „idealen Stadt“.

Das Vermächtnis von Vandelvira:

Das herausragendste Bauwerk ist die Kirche San Juan Bautista, die nach den architektonischen Vorbildern der Renaissance von Jaén errichtet wurde. Obwohl der Bau bis weit ins 17. Jahrhundert andauerte, ist die Handschrift von Andrés de Vandelvira deutlich erkennbar, insbesondere am Seitenportal, wo die für den Meister charakteristische Eleganz und Proportion zum Vorschein kommen.

Auch das Innere spiegelt Vandelviras Stil wider: klare Räume, harmonische Proportionen und eine Struktur, die Tradition und Moderne auf natürliche Weise vereint.

Kulturrouten

Wissenswertes

Gemeinden, durch die es läuft La Guardia - Pegalajar - Cambil - Huelma - Bedmar - Garcíez - Jimena - Albanchez de Mágina - Torres - Mancha Real

Ist Teil von

Rutómetro

La Guardia

A 5 Km de Jaén por la autovía E-902 se encuentra esta villa, que como su nombre indica se erige en defensa de la capital tras la conquista cristiana de Jaén en el siglo XIII. Anteriormente fue un importante centro visigodo, asentado sobre población ibera y romana (Mentesa) e incluso más antiguo aún, sobre yacimiento neolítico. También bajo la dominación musulmana, La Guardia tuvo rango de capitalidad dentro de la cora de Jaén. Convertida en señorío en 1331, en el siglo XVI en manos de la familia Messia alcanza su mayor esplendor con el matrimonio de don Rodrigo Messia y doña Mayor de Fonseca.

Elemento esencial, obviamente, de la villa es su castillo, que ocupa una gran extensión en la cota más alta y llana de la población. De origen árabe, el conjunto de torres, el recinto y la Iglesia de Santa María que alberga dentro son transformaciones cristianas góticas y renacentistas, de las que destaca el conjunto del alcázar en el extremo norte, ciudadela de planta regularizada con cuatro torres con la descollante Torre del Homenaje habilitada para residencia de los señores de la Guardia y en la que se dan la mano bóvedas de crucería gótica con ornamentaciones renacentistas. Del mismo modo ocurre con la iglesia, arrimada a la muralla, de la que sólo quedan los muros perimetrales y la torre con remate del último cuarto del siglo XVI, obra de Francisco del Castillo, “El Mozo”.

El Convento de Santa Catalina, de la orden de Santo Domingo, a los pies del castillo, es fundación del célebre predicador Fr. Domingo de Valtanás (1530). De él se ha perdido la mayor parte, subsistiendo sólo una parte del claustro y la iglesia, que bajo la advocación de la Asunción, ejerce de parroquia. Ésta es sin embargo lo más brillante y una de las obras señeras en la carrera de A. de Vandelvira, quien interviene en ella en 1542, sobre una traza anterior, que transforma en un espacio vandelviriano en el que vemos el tipo de pilar que luego se aplicará en la Catedral de Jaén y un derroche de virtuosismo canteril en la bóveda del presbiterio y en la del crucero. Dicha intervención se hace bajo el auspicio de Rodrigo Messia y Mayor Fonseca, aunque al final la iglesia (que no se llegó a terminar del todo) y el convento alargan su construcción en el tiempo, dando entrada al arquitecto Francisco del Castillo, “El Mozo”, a quien corresponde el tramo de los pies.

Próximo al convento se encuentra el antiguo lavadero, recientemente restaurado y rehabilitado como centro cultural, obra del pasado siglo de notable interés constructivo y antropológico.

No lejos del anterior, en la plaza de Isabel II, encontramos la otra huella relevante del Renacimiento en La Guardia, la Fuente pública, del tipo pilar-abrevadero, datada en 1566, si bien con reformas del siglo XIX. Su formato apaisado con cinco caños dentro de un paño enmarcado por columnitas de clara raigambre vandelviriana, la hace deudora del maestro.

Un recorrido por las empinadas calles hasta la plaza circular del Ayuntamiento y una ojeada a la Ermita de San Sebastián, completan la visita a La Guardia.

 

Pegalajar

A dos kilómetros de La Guardia, siguiendo la autovía E-902 dejamos ésta, para desviarnos a la izquierda por una comarcal que nos conduce a Pegalajar, avanzada cristiana en la frontera con Granada tras ser conquistada por Fernando III en 1244, perteneció al municipio de Jaén hasta su independencia como villa en 1559.

También aquí el castillo se erigía como la construcción más importante, pero a diferencia de La Guardia, apenas quedan restos de él: una puerta , cuyo arco de piedra apuntado (Arco de la Encarnación) se recorta en una de las calles principales del pueblo, y la torre del Homenaje, transformada en torre campanario de la Iglesia parroquial de Santa Cruz, iglesia de finales del siglo XVI, atribuida al seguidor de Vandelvira, Alonso Barba.

De los dos arrabales o barrios extramuros, situados en cotas más bajas, en uno de ellos se sitúa el Ayuntamiento, en la Plaza de la Laguna, que conserva una portada en piedra muy clasicista de tradición renacentista aunque retocada en el siglo XVIII. En el otro arrabal la gran protagonista es la “Charca” o gran alberca con un bello pretil de piedra fechado en 1605, acuífero natural hoy casi perdido, que regaba las Huertas, o bancales aterrazados en la ladera del monte, que constituyen un paisaje declarado y protegido como Bien de Interés Cultural.

En sus inmediaciones la Ermita de las Nieves, de construcción sencilla, pero amplia y con una importante pintura de la Inmaculada, copia o de escuela de Murillo.

 

Cambil

Regresando a la autovía, ocho kilómetros adelante, nos desviamos para tomar la N324, que nos conduce hasta esta pintoresca villa encajada entre dos peñas en un estrechamiento del río Oviedo, defendida por los Castillos de Cambil y Alhabar, de los que apenas quedan restos, tan efectivamente que estando tan próxima a Jaén resistió en manos nazaríes hasta 1485, en que fue conquistada por los Reyes Católicos.

A resaltar, aparte de las vistas que desde cualquiera de las dos orillas del río pueden verse del caserío, la Iglesia de La Encarnación, de finales del siglo XVI, obra encuadrada dentro de la escuela vandelviriana. En su interior destacamos el retablo mayor, obra de Sebastián de Solís, y algunas piezas de carpintería mudéjar.

Paseando por sus calles descubrimos algunas casas con portadas barrocas entre las que destacan dos: la del Hospital, fundado por el obispo Fr. Benito Marín (h. 1760) y la de la Casa del Condestable, ambas con planos alabeados y ampulosas ornamentaciones características del barroco cordobés y sevillano.

Dejamos el núcleo urbano y tomamos de nuevo la N-324 remontando el cauce del río para adentrarnos en el corazón del Parque Natural de Sierra Mágina, rumbo a Huelma. A 6 Km encontramos Mata Begid, un anejo de Cambil, que tuvo su origen en un castillo árabe, que conquistado por Fernando III fue entregado a la ciudad de Jaén hasta su venta a la familia Bosch en 1860. En este predio estuvo el Monasterio de Santa María de Oviedo, de la Orden de San Basilio y allí se instaló después un Cuartel de Remonta de Caballería antes de pasar a manos particulares. De este momento data la ermita neogótica y la creación de un llamativo jardín romántico, que enlaza la ermita con las viviendas. Posteriormente se añadiría una fábrica de luz y un molino de aceite.

En el mismo camino, pero ya cercano a Huelma, tenemos el Santuario de la Fuensanta, célebre por el agua de su pozo al que acuden a beber los fieles de la romería, que se celebra el primer domingo de septiembre, por los poderes curativos que se le atribuyen.

 

Huelma

La villa del marqués de Santillana, don Iñigo López de Mendoza, quien la conquistara en 1438, y cuyos bellos escenarios serranos sirvieran de inspiración al marqués para sus composiciones poéticas.

El castillo, que domina la población, responde a esa tipología de fortaleza residencial de planta cuadrada con cuatro torres circulares característica del siglo XV.

El monumento indiscutible que nos guía, sin embargo, es el Templo parroquial de La Asunción, gracias a la intervención de A. de Vandelvira a finales de 1550 sobre lo ya iniciado por Castillo “el viejo” y Domingo de Tolosa, completado después con la aportación de Castillo “El Mozo”. Una de las iglesias más bellas del renacimiento jienense.

A unos pocos kilómetros de Huelma siguiendo la N-324 en dirección a Úbeda se localiza el Yacimiento ibérico de El Pajarillo, que ha alumbrado excelentes piezas escultóricas guardadas en el Museo Provincial de Jaén.

Continuando la misma dirección, a mano derecha sale una carretera local que nos conduce a Castillo de Solera y a Cabra de Santo Cristo. Es un desvío opcional de nuestra ruta. La primera es un pequeño núcleo extendido al pie de la roca en la que se incrusta un castillo casi derruido. La segunda, en el extremo oriental de la provincia, se configuró entre los siglos XVI y XVII, sobre todo en este último, gracias a la milagrosa presencia del “Cristo de Burgos”, un lienzo con propiedades milagrosas por el cual se construye un buen templo, realizado por los arquitectos jiennenses, Juan de Aranda y Eufrasio López, y dotado con un gran retablo del siglo XVIII.

Si no abandonamos la N-324, bordeando el río Jandulilla, nuestra ruta principal, encontramos a mano izquierda el pueblo de Bélmez de la Moraleda, sin interés desde el punto de vista artístico y monumental, aunque se hizo célebre por las misteriosas “caras” aparecidas en el suelo de una casa particular.
Bedmar

Unos 20 Km más allá del cruce de Bélmez encontramos otro que nos conducirá por la C-328 hasta Bedmar. No obstante, opcionalmente, si continuamos 4 Km más llegaríamos a Jódar, villa de señorío, que jugó un importante papel bajo la dominación islámica. Posee un Castillo con fuerte Torre del Homenaje, recientemente restaurado y provisto de un interesante Centro de Interpretación. También posee una buena iglesia parroquial, bajo el título de La Asunción, iniciada en el siglo XVI, aunque configurada en su mayor parte durante el siglo XVIII, con excelente portada neoclásica; una Ermita del Santo Cristo, que posee una buena talla barroca de crucificado, el Cristo de la Misericordia, patrón de la villa, y un interesante Ayuntamiento, neohistoricista, del primer cuarto del siglo XX en la misma plaza de la iglesia parroquial.

La villa de Bedmar, que en principio fue de la Orden de Santiago, se convirtió en villa de señorío al adquirirla por compra don Alonso de la Cueva en 1562, luego transformado en marquesado con Felipe III. La importancia estratégica y militar, al igual que en Jódar, deriva en la construcción de un potente castillo en el siglo XV, hoy muy deteriorado, pero de gran belleza e interés en su sistema defensivo.

A la sombra del castillo, la Iglesia de La Asunción, de origen gótico, como puede verse en la cabecera, pero reformado ampliamente a raíz de la adquisición de la villa por Alonso de la Cueva, se inscribe en la línea de los templos vandelvirianos realizado en este caso por Castillo “El Mozo”, de bellas portadas manieristas.

En las cercanías del pueblo, en un bello paraje natural a orillas del río de Cuadros y al pie de una atalaya medieval está la ermita de la patrona de Bedmar, la Virgen de Cuadros, que conserva bien su fábrica y decoración pictórica de comienzos del siglo XVII.

 

Garcíez

Esta pequeña villa, hoy anexionada municipalmente a Bedmar, asentada en el valle, equidistante de Bedmar y de Jimena, fue el señorio del conde de Garcíez, que en tiempos recientes pasó a manos del marqués de Viana, sumiller de Alfonso XIII. Testimonio de ese pasado señorial es el Palacio del conde de Garcíez, muy deteriorado, pero con una sobria portada clásica de mármol, de orden dórico, y un patio con muy buenos relieves, ya de finales de siglo XVI. Actualmente está siendo rehabilitado por su actual propietario.
La Iglesia parroquial de La Asunción, aunque sencilla, responde igualmente al estilo de mediados del siglo XVI, realizada por un cantero baezano que trabajó en otras ocasiones a las órdenes de Vandelvira: Miguel Ruiz de la Peña. Esta iglesia tuvo una pieza de excepcional calidad, hoy en la catedral de Jaén, el Misal del cardenal Merino, realizado en talleres del norte de Italia.

 

Jimena

De nuevo en la C-328 encontramos a Jimena extendida sobre la ladera del monte, una villa de fuerte impronta medieval, árabe y cristiana, con un castillo en el centro de la población a cuya Plaza de la Constitución se asoma la Torre del Homenaje, cuadrada y fuerte con ventanas geminadas mudéjares y en su interior restos de una curiosa temática de escenas navales pintada en sus muros, fechables en torno al siglo XV.
La Iglesia parroquial de Santiago, es la pieza más destacada. Una gran fábrica iniciada en un estilo gótico tardío ya en pleno siglo XVI visible en su capilla mayor, que al exterior muestra ya motivos ornamentales clásicos, posiblemente cuando la villa pasó de manos de la Orden de Calatrava a la de doña María de Mendoza, viuda ya de Francisco de los Cobos. El templo ha sufrido una seria reforma en los años 60 del pasado siglo.
Más conocida sean quizás la pinturas rupestres de la Cueva de la Graja, en la Sierra del Lanchar, de tipo esquemático, consideradas del periodo Neolítitico.

 

Albanchez de Mágina

Desde Jimena retrocedemos dos kilómetros para tomar un desvío que nos introduce en el corazón de Sierra Mágina rodeando el núcleo montañoso más alto con los picos del Aznaitín (1740?m) y Monteagudo (1683?m), entre los que se encuentran los núcleos de Albanchez y Torres. Los ocho kilómetros hasta llegar a Albanchez transcurren junto al cauce del río Hutar en medio de un paisaje de montaña bellísimo y al fondo, el pueblo de Albanchez encaramado en una ladera, dominado por un castillo roquero, cuyo acceso constituye un estimulante ejercicio de senderismo.
El apretado caserío del pueblo invita a penetrar por sus empinadas calles hasta la placeta donde se halla la Iglesia parroquial de La Asunción, muy sencilla, pero con su estructura basilical de templo renacentista, que se cubre mediante bóveda acasetonada en combinación con armadura mudéjar. Posee además una interesante pila bautismal de piedra del siglo XIV.
Imprescindible probar los dulces tradicionales del horno de Contreras.
La oferta de turismo rural nos posibilita descansar en el Cortijo de Hutar, muy bien rehabilitado y con vistas excepcionales.

 

Torres

A 9 Km de Albanchez de Mágina, se sitúa esta villa que fue adquirida por Francisco de los Cobos a la Orden de Calatrava, en 1539. Esto dará pie a una presencia activa de A. de Vandelvira documentada en su iglesia, un puente y tal vez en las trazas de la Casa- Almacén. Todo ello dentro de una estructura urbana adaptada a su disposición en ladera de gran efecto pintoresco.

La Iglesia parroquial de Santo Domingo, sobre un espolón que se convierte en un mirador espléndido, está muy alterada para reconocer la mano de Vandelvira, que sin embargo consta fue su autor. A cambio si nos ofrece una singular pila bautismal de cerámica vidriada mudéjar del siglo XV.

La Casa- Almacén, para guardar las rentas de los marqueses de Camarasa, hoy rehabilitada para funciones sanitarias y culturales, tiene una interesante portada clasicista, fechada en 1565, que guarda relación con los diseños vandelvirianos.

Del mismo modo el puente o “La Puente”, como se le denomina popularmente, que salva el cauce del río Torres para subir al paraje de Fuenmayor, donde se localizaban los molinos de pan, es obra documentada de Vandelvira de la misma fecha.

El manantial de Fuenmayor, a unos 10 Km de Torres, es uno de los más bellos parajes naturales de la provincia. Especialmente recomendable es la visita durante la floración de los cerezos, cuyo fruto además es de excelente calidad.

Desde Torres alcanzamos Mancha Real, bien continuando por la misma carretera local que traíamos hasta enlazar con la C-328, o por otra local, de trayecto más corto.

 

Mancha Real

Es el núcleo más importante de toda la serie de poblados de colonización llevados a cabo en el entorno de Jaén durante el primer tercio del siglo XVI. Una experiencia, que reviste el mayor interés de cara al proceso paralelo de colonización a gran escala que se estaba iniciando en América. Asentada sobre una llanura, a 15 Km de Jaén, su trazado es rigurosamente ortogonal con calles de dos anchos diferentes, cruzada de este a oeste por una principal o calle Maestra, situándose en el centro la Plaza, rectangular, donde se sitúa la iglesia, el ayuntamiento y otras dependencias municipales, según el plano original, fechado en 1537.
La pieza monumental más importante es la iglesia de San Juan Bautista, en la que está presente la mano de Vandelvira en su portada lateral. También en lo que es la estructura del templo se atiene a los esquemas vandelvirianos, aunque no se realizara totalmente hasta bien entrado el siglo XVII.