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Route durch La Campiña

Ruta Campiña

Beschreibung

Route durch La Campiña

Eine Reise durch das goldene Licht des Guadalquivir

Wenn Sie in die Campiña von Jaén eintreten, öffnet sich die Landschaft wie ein altes Buch. Das Land ist flach und großzügig, und der Guadalquivir durchquert es mit der Ruhe dessen, der all seine Geheimnisse kennt. Hier, zwischen Weizenfeldern und Olivenhainen, hat die Renaissance eine Spur hinterlassen, die man noch heute in stillen Plätzen, stolzen Türmen und Tempeln findet, die zum Horizont blicken.

Diese Route führt Sie durch Städte, die im Rhythmus von Handel und Handwerk gewachsen sind, Orte, an denen sich der Alltag mit der Größe einer neuen Zeit vermischte. Andújar, die mächtigste von allen, empfängt Sie mit der Eleganz ihrer Kirchen und der Kraft ihrer Geschichte. Lopera, Porcuna, Arjona und Arjonilla vervollständigen ein Mosaik von Dörfern, in denen die Renaissance-Architektur mit der Intensität des später einsetzenden Barocks koexistiert.

In diesen Ländern arbeiteten Meister, die das 16. Jahrhundert prägten. Die Präsenz Vandelviras lässt sich in Details und Grundrissen erahnen, doch waren es Francisco del Castillo „El Mozo" und sein Bruder Benito del Castillo, die vielen der Gebäude, die Sie heute betrachten, ihre Form gaben. Ihnen schlossen sich Handwerker und Architekten aus Córdoba an und hinterließen eine künstlerische Landschaft voller Nuancen.

Auf dieser Route durch die Campiña werden Sie Dörfern begegnen, die Geschichten von Grenzland, Adel und Glauben bewahren. Es bedeutet, an einem Renaissance-Portal innezuhalten, das in der Abenddämmerung glänzt, dem Echo eines alten Marktes zu lauschen oder zu entdecken, wie sich das Licht auf einen Turm legt, der seit Jahrhunderten über das Tal wacht.

Mengíbar: Wo die Geschichte von oben wacht

Bei der Ankunft in Mengíbar prägt zunächst der Torre de Homenaje den Eindruck, ein steinerner Riese, der sich über dreizehn Meter über die Häuser des Dorfes erhebt. Er ist der letzte Überrest der mittelalterlichen Burg und scheint noch heute die Geheimnisse dieser Lande zu bewahren, in denen sich einst das sagenumwobene römische Iliturgis befand, auf dem nahegelegenen Cerro Maquiz.

Am Fuß des Turms zeigt die Kirche San Pedro die Spur der Renaissance. Ihr Inneres mit drei Schiffen und Kreuzgratgewölben folgt dem Modell, das Vandelvira in der gesamten Provinz verbreitete. Obwohl der Bau erst nach seinem Tod vollendet wurde, lebt sein architektonischer Geist in jedem Pfeiler weiter.

Beim Spaziergang durch die Calle Jaén erscheint das sogenannte Casa de la Inquisición mit einem spätklassizistischen Portal und einem schmiedeeisernen Gitterwerk, das einen aufmerksamen Blick verdient. Es sind Details, die von einem blühenden Mengíbar erzählen, verbunden mit dem Guadalquivir und seinem alten Flusshafen, von dem aus das Holz verschifft wurde, das von der Sierra de Segura herabkam.

Von hier aus öffnet sich die Route in Richtung Campiña. Sie können weiter nach Andújar fahren oder einen Abstecher nach Bailén machen, mit seiner Kirche La Encarnación und seiner Geschichte, die mit der berühmten Schlacht von 1808 verbunden ist.

Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, führt Sie ein kleiner Umweg nach Baños de la Encina, wo die imposante kalifatische Burg den Horizont beherrscht. Ihre Renaissance-Palasthäuser und die Kirche San Mateo vervollständigen ein überraschendes monumentales Ensemble. Und in der Ermita del Cristo del Llano umhüllt Sie das barocke Camarín — eine Explosion aus polychromen Stuckarbeiten und Spiegeln — mit unerwarteter Schönheit.

Cazalilla: Ein kleiner Halt mit mittelalterlicher Seele

Wenige Kilometer von Mengíbar entfernt erscheint Cazalilla als ruhiger Ort, der die Spuren seiner alten Festung bewahrt. Von ihr ist ein halbrunder Turm erhalten, heute in die Kirche La Magdalena integriert, deren gotisches Inneres und Renaissance-Umbauten von Jahrhunderten der Geschichte erzählen. Das klassizistische Portal und der hohe Turm von 1627 vervollständigen ein einfaches, aber charaktervolles Ensemble.

Villanueva de la Reina: Das Dorf, das immer zum Fluss blickte

In Villanueva de la Reina begegnen Sie erneut dem Guadalquivir, der hier ein Dorf mit römischen Wurzeln begleitet — das antike Noulas — und einer mittelalterlichen Vergangenheit, die sich noch in seinem Grundriss erahnen lässt. Die Kirche der Unbefleckten Empfängnis bewahrt gotische Bögen und Pfeiler, die im 17. Jahrhundert mit einem eleganten klassizistischen Portal und einem von einem schönen Spitzhelm gekrönten Turm umgestaltet wurden.

Dem Tempel gegenüber zeigt auch das Rathaus die Kraft der Renaissance in der Campiña, mit einer Bogengalerie und einem Portal aus dem späten 16. Jahrhundert. In seine Fassade wurde ein weiteres klassizistisches Portal aus der Ermita San Nicolás integriert, das dem Ensemble eine geschichtliche Note verleiht.

Andújar: Das große Tor zum Guadalquivir

In Andújar spüren Sie, dass Sie sich in der natürlichen Hauptstadt der Campiña befinden. Der Guadalquivir umarmt sie seit Jahrhunderten, und ihre Geschichte entfaltet sich in weiten Straßen, hellen Plätzen und Tempeln, die von einer mächtigen Vergangenheit erzählen. Sie war eine Grenzstadt, eine Stadt des Handels und der Handwerker, und erlebte in der Renaissance einen ihrer glänzendsten Momente.

Das monumentale Herz schlägt rund um die Kirche Santa María la Mayor, wo Gotik und Klassizismus auf natürliche Weise koexistieren. Ganz in der Nähe erinnern die Casa de Comedias, der alte Pósito (Kornspeicher) und die Renaissance-Portale, die die Altstadt durchziehen, an den Wohlstand der Stadt im 16. und 17. Jahrhundert. Die Handschrift von Meistern wie Castillo „El Mozo" und seinem Bruder Benito zeigt sich in Details, Grundrissen und architektonischen Lösungen, die die Identität Andújars prägen.

Ihre Adelshäuser, ihre Kirchen und ihre alten Stadttore erzählen von einer Stadt, die im Rhythmus von Handel und Fluss wuchs. Und in ihrer Umgebung setzt sich die Natur mit Kraft durch: die Sierra de Andújar, eines der großen Rückzugsgebiete des Iberischen Luchses, bietet eine Landschaft, die im Kontrast zur Ruhe der Campiña steht.

Marmolejo: Wasser, das Geschichten erzählt

Wenn man dem Lauf des Guadalquivir weiter nach Süden folgt, kreuzt Marmolejo Ihren Weg, ein Ort, der stets im Dialog mit dem Fluss gelebt hat. Seine seit Jahrhunderten berühmten Heilwasser gaben einem renommierten Kurbad Leben, das sogar Palacio Valdés zu dem Film „La Hermana San Sulpicio" inspirierte. Hier ist die Thermaltradition Teil der Landschaft.

In der Altstadt besticht die Kirche Nuestra Señora de la Paz durch ihre schlichte Eleganz. Ihr klassizistisches Portal, typisch für das 17. Jahrhundert, kündigt ein umgebautes, aber detailreiches Inneres an, wie etwa die beiden barocken Altarbilder aus dem 18. Jahrhundert, die aus Benavente kamen.

Am Ortsrand erhebt sich die Brücke über den Guadalquivir mit ihren sieben steinernen Bögen als eines der spektakulärsten Bauwerke am Fluss. Sie wurde Ende des 16. Jahrhunderts von Benito del Castillo erbaut. Ihre Harmonie und Kraft werden Sie überraschen.

Auf ihrem Gemeindegebiet erinnert die Burg La Aragonesa an die mittelalterliche Vergangenheit der Region, später umgewandelt in ein großes Landgut mit einer neoklassizistischen Kapelle.

Lopera: Eine Burg, die Jahrhunderte der Erinnerung bewahrt

Verlässt man Marmolejo und fährt nach Westen weiter, führt die Landschaft Sie nach Lopera, einem Ort, der unter dem Schutz einer mächtigen Burg wuchs. Mitten im Zentrum erhebt sich die spätmittelalterliche Burg, einst Festung des Calatrava-Ordens und heute ein Historisches Denkmal. Ihre Mauern, die einst eine herrschaftliche Residenz waren, bewahren die Ruhe von Orten, die viele Leben und viele Schlachten haben vorüberziehen sehen.

Ihr gegenüber zeigt die Kirche Santa María — oder de la Purísima Concepción — den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance. In ihrem Inneren erwartet Sie ein Juwel: das Renaissance-Grabmal der Doña Marina Fernández de Torres, ein Werk des Jaén-Bildhauers Juan de Reolid, zart und feierlich, an die Wand angelehnt, als wolle es Teil der Architektur selbst werden. Unter ihren barocken Altarbildern verleihen einige Gemälde der Granada-Schule und Goldschmiedearbeiten des 18. Jahrhunderts dem Ensemble zusätzlichen Glanz.

Das Rathaus, obwohl nach dem Bürgerkrieg wiederaufgebaut, bewahrt die schlichte Monumentalität des 17. Jahrhunderts und erinnert Sie an die historische Bedeutung des Ortes.

Porcuna: Wo die Vergangenheit wie eine Skulptur zutage tritt

Porcuna empfängt Sie als einen Ort, an dem die Vergangenheit bei jedem Schritt zum Vorschein kommt. Das antike iberische Obulco hinterließ Schätze wie die Skulpturen von Cerrillo Blanco, und die mittelalterliche Stadt erhob sich später um die Torre Nueva, oder Torre de Boabdil, heute ein Museum und Symbol ihrer Geschichte.

An der Plaza de Andalucía verbindet die Kirche der Asunción ihre Renaissance-Sakristei mit einem neuromanischen Kirchenschiff, das von einem jungen Julio Romero de Torres ausgeschmückt wurde. Das Rathaus, untergebracht im alten Pósito aus dem 18. Jahrhundert, vervollständigt diesen monumentalen Raum. Ganz in der Nähe bewahrt das Kloster San Benito mittelalterliche Kapitelle und Portale, die an das Erbe des Calatrava-Ordens erinnern.

Ein angenehmer Spaziergang führt zur Ermita de Nuestro Padre Jesús mit ihrem barocken Camarín und zur überraschenden Casa de Piedra, die fast dreißig Jahre lang vollständig aus Stein vom örtlichen Steinmetz Antonio Garrido errichtet wurde.

Und wenn Sie das intimere Porcuna spüren möchten, genügt ein Abstecher nach La Calderona, eine der einzigartigsten archäologischen Stätten der Gemeinde, bekannt für ihren Reichtum an iberischen und römischen Funden.

Arjona: Der Hügel, auf dem eine Dynastie geboren wurde

Arjona erhebt sich auf einem Hügel, der die Campiña überragt, und birgt eine ebenso tiefe wie faszinierende Geschichte. Es war das antike römische Urgavo, später eine Festung des Calatrava-Ordens und schließlich die Wiege der Nasriden-Dynastie, die über Granada herrschte. Im 17. Jahrhundert erlangte es mit der Entdeckung der Reliquien der Märtyrer Bonoso und Maximiano erneut Bedeutung, was die Stadt in einen Wallfahrtsort verwandelte.

Das Herz Arjonas schlägt auf der Plaza de Santa María, wo sich Jahrhunderte der Geschichte konzentrieren: eine große arabische Zisterne, die Kirche Santa María — gotisch mit barocken Ergänzungen — und das Heiligtum der Märtyrer, ein spätrenaissancezeitliches Werk von Juan de Aranda Salazar, mit seiner Krypta und seinem Camarín aus dem 18. Jahrhundert. Rundherum sind noch fünf schmiedeeiserne Kreuze aus dem 17. Jahrhundert erhalten, Zeugen der alten Pilgerfahrten.

Im unteren Teil des Ortes zeigen andere Kirchen die Entwicklung der Renaissance in Arjona. Die Kirche San Juan bewahrt ein Portal der frühen Granada-Renaissance und eine überraschende modernistische Krypta des Barons von Velasco. Die Kirche San Martín behält ihren Renaissanceturm mit keramischer Turmspitze, ein Werk von Castillo „El Mozo". Und die neugotische Kirche del Carmen erinnert an die Frömmigkeit des 19. Jahrhunderts.

Arjona wird Ihnen seine nasridische Vergangenheit in architektonischen Details und öffentlichen Gebäuden zeigen, in denen ein sehr charakteristischer neonasridischer Stil zutage tritt.

Von Porcuna aus kann man Arjona auf direktem Weg erreichen oder über Higuera de Calatrava fahren, wo die Kirche der Purísima Concepción mit ihren gedrehten Renaissance-Pfeilern überrascht, bevor man weiter nach Arjona durch offene Felder und ruhige Dörfer fährt.

Arjonilla: Der Turm, der eine Legende bewahrt

Nur acht Kilometer von Arjona entfernt liegt Arjonilla, ein Ort, der 1553 als unabhängige Herrschaft entstand und den die Literatur wegen der tragischen Geschichte von Macías „El Enamorado" in Erinnerung behält, der in seiner Burg gefangen gehalten wurde und starb. Von jener Calatrava-Festung ist heute die Torre de Macías erhalten, die sich über dem Ort als Symbol von Liebe und Schicksal erhebt.

Ganz in der Nähe zeigt die Kirche La Encarnación den Übergang von der Gotik zur Renaissance: mittelalterliche Pfeiler und Bögen, ein sehr vandelvirianisches dorisches Portal und ein klassizistischer Turm, der mit dem Stil von Castillo „El Mozo" verbunden ist. Im Inneren überrascht ein westgotischer Altarstein, der als Altar verwendet wird, Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert und eine wertvolle Sammlung barocker Goldschmiedearbeiten.

Auf dem kleinen Platz von Santiago bewahrt die Ermita de la Virgen de la Cabeza eine prächtige mudéjarische Kassettendecke aus dem 16. Jahrhundert, während am Ortsrand die Ermita de la Soledad an vandelvirianische Vorbilder wie das von Andújar erinnert.

Arjonilla bewahrt zudem eine beachtliche Anzahl an Adelshäusern aus dem 18. Jahrhundert und ein elegantes Gerichtsgebäude, das ehemalige Rathaus aus dem 17. Jahrhundert, das den schlichten Klassizismus der späten Jaén-Renaissance widerspiegelt.

Lahiguera: Ein ruhiger Hügel in der Campiña

Auf dem Weg nach Jaén, und bevor man nach Arjona zurückkehrt, begegnet man Lahiguera, einem stillen Ort, der auf einem sanften Hügel liegt, der die Landschaft überblickt. Seine Silhouette wird von der Kirche La Consolación geprägt, einem Tempel aus dem frühen 16. Jahrhundert, der die Schlichtheit und Harmonie der ersten Renaissance-Bauten der Gegend bewahrt.

Es ist eine einschiffige Kirche, gedeckt mit einem mudéjarischen Sparren-Kehlbalken-Dachwerk, ein Detail, das Wärme und Authentizität verleiht. Ihre Erscheinung, schlicht und elegant, fasst den Charakter Lahigueras gut zusammen.

Kulturrouten

Wissenswertes

Gemeinden, durch die es läuft Mengíbar - Cazalilla - Villanueva de la Reina - Andújar - Marmolejo - Lopera - Porcuna - Arjona - Arjonilla - Lahiguera

Ist Teil von

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Mengíbar

A 20 Km de Jaén en dirección norte por la autovía E-902 o A-44, nuestra primera parada, Mengíbar, en cuyas inmediaciones se cree estuvo la célebre ciudad romana de Iliturgis, en lo que es el rico yacimiento arqueológico de Cerro Maquiz. La identidad del pueblo está sin embargo más con su potente Torre, único vestigio del castillo medieval, Torre de Homenaje de altura superior a los 13 metros con tres estancias abovedadas en su interior. Próxima a ella, la iglesia de San Pedro, representa la huella renacentista, pese a su moderna reforma de 1970. Obedece al modelo vandelviriano de templo de tres naves separados por pilares y bóvedas vaídas, iniciada además en vida del maestro aunque terminada después de su muerte, posiblemente por Alonso Barba.

Otra pieza arquitectónica a destacar es la llamada Casa de la Inquisición, en la calle Jaén, que luce una portada clasicista muy tardía, no anterior al primer cuarto del siglo XVIII. Es interesante la rejería de forja que tiene.

Mengíbar fue destacado puerto fluvial, a orillas del Guadalquivir, por su buena situación geográfica sobre todo por el transporte de la madera proveniente de la Sierra de Segura.

Desde aquí nuestros pasos se dirigen hacia Andújar, “capital” de la Campiña. Podemos hacerlo, bien sin abandonar la autovía E-902 hasta Bailén, ciudad universalmente conocida por la célebre batalla ganada a los franceses en 1808, y que tiene una iglesia parroquial digna de visitarse, la iglesia de La Encarnación, gótica pero con aportaciones clasicistas importantes, y desde allí por la Autovía E-5 o A-4 a Andújar, o por el contrario, seguir en paralelo al curso del río por la carretera J-3413 y después la A-6075 hasta enlazar con la E-5, opción por la que hemos optado.

No obstante, si se elige la ruta de Bailén, merece la pena desplazarse desde allí a la vecina Baños de la Encina, bien por la carretera local JA-4100 o por la E-5 y desvío en el Polígono industrial por la A-6100. La villa es famosa por su castillo, de época califal, Monumento Nacional desde 1931, y el conjunto de todo el núcleo con numerosas casas-palacio fechables entre el siglo XVI y XVII, y la iglesia parroquial de San Mateo, en la que se dan la mano el gótico, renacimiento y barroco. También es imprescindible visitar la Ermita del Cristo del Llano, declarada Monumento Nacional recientemente, obra barroca en la que sobresale su camarín, de yeserías policromadas y espejos, donde se venera la imagen titular.

Cazalilla

A pocos kilómetros de Mengíbar por la comarcal J-3413, pasamos por la villa de Cazalilla, surgida a la sombra de una fortaleza de la que queda como rastro parte de un torreón semicircular que sirve de ábside a la iglesia parroquial de La Magdalena. Su interior tiene arcos apuntados, que hablan de un templo medieval luego transformado entre el siglo XVI y XVII. La portada, sencilla, es de rasgos clasicistas al igual que la torre, muy elevada y construida en 1627.

 

Villanueva de la Reina

Llegamos de nuevo junto al Guadalquivir en esta población, que originariamente se llamaba Villanueva de Andújar, por pertenecer a dicha ciudad, pero que cambió su nombre en reconocimiento a Isabel II. El núcleo se asienta sobre una antigua fundación romana, Noulas, y después seguida con otro asentamiento medieval. La iglesia parroquial de la Inmaculada Concepción, muestra en sus arcos y pilares góticos ese origen si bien se transforma en la primera década del siglo XVII. De ahí su elegante portada clasicista y la torre con un bello chapitel.
Frente a la iglesia, el Ayuntamiento, muestra también a través de la galería de arcos y su portada clasicistas de finales del XVI o principios del XVII el arraigo del estilo en Jaén, siempre realizado en excelente cantería. Recientemente se ha incorporado a la fachada una portada, también clasicista, pero más tardía, procedente de la ermita de San Nicolás.

 

Andújar

Salimos de Villanueva por la comarcal A-6075 hasta alcanzar la autovía E-5, que nos lleva enseguida a la “capital” de La Campiña, que ya bajo el antiguo Régimen fue sede de Corregimiento. En su subsuelo se suceden todas las etapas históricas desde el Neolítico, pero los vestigios más antiguos son los restos de sus murallas medievales. La Andújar monumental se reviste, sin embargo, en su mayor parte de Renacimiento y los nombres de Andrés de Vandelvira y los Castillo, Francisco y Benito, están presentes en ella.

El mayor interés de la visita se concentra en torno a dos plazas próximas entre si: la de Santa María y la de España. La primera fue donde estuvo el primitivo ayuntamiento y el Pósito, cuyos solares ocupan hoy la Casa de la Cultura y que da como vestigio de la época la Torre del Reloj, fechada en 1534, ostenta el escudo imperial de Carlos V junto al reloj de sol primitivo. Posteriormente se le añadiría otro de esfera moderno. Frente a ella la iglesia de Santa María, templo iniciado en gótico, como revelan las bóvedas de los pies, su antigua cabecera, que en una reforma radical en el primer tercio del siglo XVI se invierte la orientación y se transforma en una basílica clásica. La obra, que se prolonga a lo largo de todo el siglo, registra varias fases; en la primera aparecen los maestros Velasco y Tolosa, siendo tasada por Andrés de Vandelvira. Después, a partir de 1560 será Castillo “El Mozo” el que se haga cargo. Contiene el templo piezas de gran valor artístico, como el cuadro de El Greco, “La Oración del Huerto”, en la capilla conocida por el nombre del pintor, y en la que hay una valiosa talla también de Cristo atado a la columna, procedente de la iglesia de Santiago, obra del primer cuarto del siglo XVI. Otra pintura destacable es la Inmaculada, de la capilla de los Reinoso, obra o copia del Caballero de Arpino. También son de reseñar las tres rejas de forja, igualmente renacentistas.

A través de la calle Feria desembocamos enseguida en la Plaza de España, presidida por el Ayuntamiento, antigua Casa de Comedias construida en el primer cuarto del siglo XVII, luego modificado en el siglo XVIII con un proyecto neoclásico. Al lado, la iglesia de San Miguel, que mantiene su estructura gótica, pero su portada principal es una de las más bellas muestras del primer Renacimiento en la provincia, y en su interior el cancel y sotocoro es una magnífica pieza de carpintería con relieves de corte manierista de finales del siglo XVI. La Sacristía, del siglo XVII, destaca por su bóveda ovalada, pintada con las efigies de los apóstoles, atribuidas a Antonio García Reinoso.

El resto de las iglesias parroquiales parten todas de proyectos góticos originarios, pero con modificaciones renacentistas o barrocas. La de Santiago, hoy cerrada al culto, tuvo una reforma del presbiterio firmada por Vandelvira. Asimismo guarda en la Capilla del Cristo a la Columna, cuya imagen la hemos visto en Santa María, una de las mejores muestras del barroco delirante de procedencia cordobesa, en los muros y bóveda de yeserías realizados por los hermanos Primo.

La iglesia de San Bartolomé, ya fuera de la muralla en la actual Corredera de San Bartolomé, modificó su cabecera con elegantes bóvedas vaídas realizadas por Castillo “El Mozo”.

Por su parte la iglesia de Santa Marina, hoy dedicada a espacio cultural, se transformó todo su interior en el siglo XVII.

El recorrido por el centro histórico de la ciudad depara agradables sorpresas. Sus calles bastantes rectas y estrechas para resguardarse del calor, se enlazan a menudo a través de plazoletas o “altozanos”, que funcionan a modo de rótulas, focalizadas por la atractiva fachada de una casa-palacio. Tomemos la calle Maestra, paralela a las murallas, a espaldas de la Plaza de España, desde el Altozano de la Virgen, junto a la Puerta del Sol y que nos lleva hasta el Altozano de Santa Ana, en ese recorrido llama nuestra atención la Casa de los Niños de Don Gome, construida en una torre de la muralla, dentro del estilo del renacimiento manierista que domina en Andújar, y poco más adelante otra casa-torre en esquina, la de los Valdivia, del mismo estilo y cronología. Ya en el Altozano de Santa Ana, la casa-palacio de los Cárdenas, hoy sede de los juzgados, con capilla adjunta, es tal vez el mejor ejemplar de ese estilo que usa el almohadillado en las portadas, diseño de los Castillo, y que quedará ya como un signo identificador de la arquitectura civil andujareña hasta el siglo XVIII, repitiéndose por toda la ciudad.

La calle Ollerías, la calle más ancha y arteria comercial, marca el límite de las murallas y en ella o junto a ella se abren algunas fundaciones religiosas como la del Hospital de San Juan de Dios o la de las Monjas Trinitarias, en la vecina calle 22 de Julio, que data de finales del siglo XVI, y que contiene importantes obras de arte. En un borde de la ciudad, también, está el Colegio de los Jesuitas, frente a Santa Marina, convertido hoy en hospital, con una magnífica escalera barroca del siglo XVIII. Y algo más alejada del borde, los conventos de Jesús y María, de las monjas de San Francisco de Paula, uno de los más antiguos de Andújar, que luce en su iglesia un bellísimo artesonado mudéjar de forma ochavada, o el de las Capuchinas, actual Museo de Escultura “Antonio Orea”.

Fuera de la ciudad, en plena Sierra Morena, la Basílica y Real Santuario de Nuestra Señora de la Cabeza, la cual está declarada Fiesta de Interés Turístico Nacional, es la gran referencia andujareña por su famosa romería a finales de Abril, la más popular de toda Andalucía hasta la más moderna emergencia del Rocio de Huelva. A ella se refieren Cervantes y Lope de Vega. Después también célebre por el episodio de la Guerra Civil de 1936. El edificio, pese a haber sido reconstruido tras la Guerra, conserva la estructura de una nave cubierta con un gran cañón, que fuera proyectada por Andrés de Vandelvira en 1565. En esas fechas la ciudad se engalana para recibir a las numerosas cofradías que acuden desde muy diversos puntos de España.

En Las proximidades de Andújar, Los Villares de Andújar, se asienta sobre un enorme e importantísimo yacimiento romano de producción de “terra sigillata”, cerámica que se exportaba fuera de la Península. Esa tradición ceramista se conserva a través de la elaboración de artísticas piezas barrocas, como son sus famosa jarras. Un buen recuerdo para llevar de nuestra visita a Andújar.

Absolutamente recomendable es tapear en los bares de Andújar y no irse sin probar la carne de caza, ciervo o jabalí, en la que se especializa la cocina andujareña.

 

Marmolejo

Esta cercana población a Andújar se halla aguas abajo del Guadalquivir. Para llegar allí nos podemos desviar de la E-5, dirección Córdoba, tomando la carretera A-6176. Marmolejo es famoso por sus aguas medicinales, que han dado origen a un famoso Balneario, inmortalizado por Palacio Valdés en su novela “La Hermana San Sulpicio”.

Monumentalmente, la iglesia de Nuestra Señora de la Paz, es la pieza más destacable dentro del casco histórico; templo de comienzos del siglo XVII, como delata el clasicismo de su sencilla portada. Reformada modernamente, tiene dos retablos barrocos del siglo XVIII, procedentes de Benavente (Zamora).

Algo distanciado, el Puente sobre el Guadalquivir con sus siete ojos, es obra de Benito del Castillo, a finales del XVI y uno de los más espectaculares de este río.

En su término, es de destacar el Castillo de la Aragonesa, fortaleza medieval transformada en una gran hacienda con capilla neoclásica Marmolejo celebra con gran esplendor la Fiesta del Corpus. Un buen momento para acercarse.

Marmolejo celebra con gran esplendor la Fiesta del Corpus. Un buen momento para acercarse.

 

Lopera

Regresamos a E-5, dirección Córdoba, para dirigirnos a Lopera, desviándonos de ella para tomar la A-6175.

De este importante enclave militar de la Orden de Calatrava que da como testigo principal su Castillo bajomedieval, declarado Monumento Histórico, situado en el centro del pueblo, adquirido por la familia Valenzuela en 1856. Castillo residencial con capilla, allí estuvieron hasta la Guerra Civil dos tablas de Pedro Machuca.

Frente al castillo la iglesia de Santa María o de la Purísima Concepción, realizada en el estilo gótico tardío de finales del siglo XV y principios del XVI. En su interior es de destacar el Sepulcro de doña Marina Fernández de Torres, obra renacentista de mediados de siglo XVI, del tipo adosado al muro, del que es autor el escultor jiennense Juan de Reolid. De sus retablos barrocos, muy reformados, se conserva alguna pintura de escuela granadina reseñable y sobre todo algunas piezas de orfebrería barroca de finales del siglo XVIII.

El Ayuntamiento, aunque reconstruido tras la Guerra Civil, ofrece su estructura originaria del siglo XVII, sobrio, pero de evidente monumentalidad.

Muy conocidas en razón de su popularidad festiva, más que de su arquitectura, son las Ermitas de Jesús y la del Humilladero, por las dos imágenes de crucificados que guardan; una mayor,el Cristo de la Veracruz, en la de Jesús, y otra menor, la del Humilladero, el “Cristo Chico”,que dan origen a la “Fiesta de los Cristos” a finales de Agosto.

Lopera tiene fama por sus melones y sobre todo por el vino amontillado, el “Herruzo”, de gran calidad.

 

Porcuna

Abandonamos Lopera por la misma carretera, A-6175, camino de la cercana Porcuna, la antigua Obulco ibera, que ha proporcionado el espléndido conjunto de esculturas del yacimiento de Cerrillo Blanco (Museo Provincial de Jaén). Asentamiento romano importante sobre el que se configuró la Porcuna medieval, dominada por un castillo de la Orden de Calatrava cuyo perímetro abarcaba la amplia plaza actual de Andalucía en la que sitúa la iglesia y el ayuntamiento. Testigo de la fortaleza medieval es la Torre Nueva o Torrre de Boabdil, por ser tradición que en ella estuvo preso el rey granadino; construcción gótico-mudéjar del siglo XV, en cuyo interior se ha instalado un Museo de contenido arqueológico.

La iglesia de la Asunción, destaca en la Plaza de Andalucía, por su definido estilo neorrománico con que fue proyectada por Justino Flórez a fines del siglo XIX, sobre otra renacentista de la que sólo resta la Sacristía, realizada por Benito del Castillo. Del templo moderno cabe destacar las pinturas murales de un joven Julio Romero de Torres, poco conocido como pintor religioso y muralista.

En la misma Plaza, el actual Ayuntamiento es una rehabilitación del antiguo Pósito del siglo XVIII. Fuera de este núcleo central, merece ser conocido el antiguo Convento de San Benito, patrón de la ciudad y santo muy vinculado a la Orden Calatrava por tener en Jaén un Priorato de su mismo nombre. Conserva estructura y formas medievales en capiteles y puertas de acceso, fechables en el siglo XIII.

Otro punto de referencia es la ermita de Nuestro Padre Jesús, al fondo de un bonito Paseo, donde se venera la imagen homónima de mucha devoción, en su camarín barroco del siglo XVIII.

Antes de llegar a esta ermita, en el citado Paseo, se encuentra la “Casa de Piedra”, capricho extravagante del cantero local Antonio Garrido, que la levantó a sus expensas y con su trabajo personal, construyendo hasta el más pequeño elemento todo en piedra, tarea en la que invirtió veintinueve años (1931-1960), dentro de un estilo indefinido, exaltación de un oficio, el de la cantería, de tanta raigambre en Jaén (es visitable).

Porcuna engalana sus calles con motivo de la festividad del Corpus, pero muestra su mayor explosión de alegría con motivo de la Romería de la Virgen de Alharilla, el segundo domingo de mayo, con multitudinario desfile de cabalgaduras y coches a la cercana ermita, camino de Arjona, a donde encaminamos nuestros pasos.

 

Arjona

Ciudad cuna de la dinastía nazarí, que rigió los destinos de la Granada musulmana, fue en origen un importante asentamiento romano: Urgavo o Urgavo Alba. Después plaza fuerte de los calatravos y finalmente lugar sacralizado en el siglo XVII cuando el Obispo Moscoso y Sandoval impulsó la excavación y descubrimiento de los Santos Mártires de Arjona, Bonoso y Maximiano.

La mayor parte de todos estos hitos históricos tienen por escenario la actual Plaza de Santa María, en la cota más alta de la población, que se corresponde con el alcázar medieval y donde se halla un gran aljibe árabe, y dos templos: la iglesia de Santa María, la más antigua de Arjona, de traza gótica, con añadidos de época barroca, pero reformada tras la Guerra Civil. Frente a ella el Santuario de los Mártires, construido en 1634 en conmemoración de los hallazgos de las reliquias de Bonoso y Maximiano; templo sencillo de dos plantas, iglesia y cripta, proyecto de Juan de Aranda Salazar, dentro de su estilo tardorenacentista, aunque el camarín data del siglo XVIII.

El éxito de las reliquias promovió la creación de cofradías en muchos pueblos, que peregrinaban hasta aquí para rendir culto y dejando como testimonio cruces de forja, que eran erigidas en el entorno de la iglesia, de las que hoy subsisten cinco, fechadas en el siglo XVII, de valor histórico y artístico.

Descendiendo a la parte baja encontramos las huellas renacentistas en otras tantas iglesias, que iniciadas todavía dentro del gótico, tuvieron transformaciones significativas en el siglo XVI. La iglesia de San Juan, renovada casi por entero en ese momento, sin embargo conocería en el siglo XIX otra nueva modificación neohistoricista, que es la que presenta, pero aun queda su portada principal dentro del estilo del primer renacimiento granadino, dentro de la escuela de Siloé. En el interior, merece ser visitada la capilla y cripta del Barón de Velasco, obra de principios del siglo XX, proyectada por Justino Flórez, con esculturas de José Capuz, y bóveda con mosaicos de estilo “neobizantino”.

La iglesia de San Martín, que domina un amplio espacio donde se situaba el antigua ayuntamiento, que tenía galería o logia de tipo renacentista, no conserva del siglo XVI más que la torre, con un esbelto chapitel, chapado de cerámica, obra de Francisco del Castillo “El Mozo”, fechado en 1566, y un escudo en el exterior del obispo Delgado, que concuerda con la fecha anterior.

Curiosa resulta también la iglesia del Carmen, templo votivo mandado construir por don Isidoro Pérez de Herraste, a finales del siglo XIX, dentro del estilo neogótico imperante con una torre, réplica de la torre mudéjar de Santa Ana de Granada.

Por razones obvias el estilo “neoárabe” o más exactamente “neonazarí” aflora en edificios públicos significativos como el Salón de Plenos del actual Ayuntamiento.

Para llegar a Arjona desde Porcuna podemos elegir otra ruta alternativa: Tomar la A6052, a la misma salida de Porcuna, que nos lleva a HIGUERA DE CALATRAVA, donde podemos ver la iglesia de la Purísima Concepción, transformada su fábrica gótica en otra renacentista de fines del siglo XVI por Benito del Castillo. Resultan muy llamativos los dos pilares torsos junto a Presbiterio.

Desde Higuera, por la JA-3402, enlazamos con la A-321 y en el cruce del Pilar de Moya tomamos la A-306 que nos lleva a Arjona, pasando por Escañuela.

 

Arjonilla

A 8 Km de Arjona por la carretera A-6176 llegamos a esta villa emancipada de Arjona en 1553, famosa literariamente por haber sido encarcelado y muerto en su fortaleza Macias, “El Enamorado”, una de las más célebres leyendas de amor.

De aquel castillo calatravo, casi sólo resta la Torre del Homenaje, conocida como Torre de Macías.

Aparte de esta elevada torre envuelta en leyenda, otra torre también muy visible y de factura clásica es la de la iglesia parroquial de La Encarnación, templo iniciado a comienzos del siglo XVI con factura gótica en arcos y pilares, que a lo largo de su construcción fue adoptando soportes y otros elementos renacentistas, aunque se cubriera la nave principal con armadura mudéjar, hoy oculta bajo la bóveda de yeso barroca. Las formas clásicas triunfan en la portada principal y en la citada torre que se eleva sobre ella. La portada, dórica, es muy vandelviriana; sin embargo, la torre presenta un aparejo almohadillado, que la vincula con el arte de Castillo “El Mozo”, tan activo con los calatravos

La iglesia tiene por ara de altar un ara Visigoda, testigo de un importante asentamiento en el término municipal de Arjonilla. También llama la atención las pinturas murales descubiertas recientemente, dentro del estilo de finales del siglo XVI, próximo a los Raxis, y una buena colección de orfebrería barroca.

Cerca de la iglesia, en la plazoleta de Santiago, la ermita de Santiago o de la Virgen de la Cabeza, luce un espléndido artesonado mudéjar del siglo XVI. Y en las afueras la ermita de la Soledad, antigua parroquia de Santa María de Valrico, muestra una estructura similar a la de la Virgen de la Cabeza de Andújar, que vimos de Vandelvira.

Otras ermitas como la de Jesús Nazareno y la de San Roque, barrocas ambas, han sido muy reformadas.

Si es de destacar, aparte de un buen número de casas señoriales del siglo XVIII, dispersas por el casco histórico el edificio del Juzgado, antiguo Ayuntamiento, de la segunda década del siglo XVII, concebido dentro del clasicismo del último Renacimiento de Jaén.

 

Lahiguera

Regresamos de Arjonilla por la A-6176, pero antes de llegar a Arjona nos desviamos en el cruce con la A-305 y poco más adelante con la A-311, dirección Jaén, y al paso encontramos esta villa encaramada en una suave loma donde se destaca su iglesia parroquial de la Consolación, templo de principios del siglo XVI del tipo más sencillo de una sola nave cubierta con armadura de par y nudillo de tradición mudéjar.