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Jimena

MUNICIPIOS
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Beschreibung

Jimena ist eine Stadt im Süden der Provinz, an den Nordhängen der Sierra Mágina, eingebettet in eine Landschaft, die sich mit Olivenhainen, Obstgärten und Gemüsegärten sowie Berggebieten abwechselt.

Die Gemeinde ist unter anderem für ihren Feigenanbau bekannt, insbesondere für ihre frühen Feigen (Brebas).

Das Gemeindegebiet lässt sich in zwei Bereiche unterteilen: Der südöstliche Teil mit seinem bergigen Terrain gehört zum Naturpark Sierra Mágina; der Rest besteht aus Ackerland, auf dem Olivenhaine vorherrschen.

Die Wirtschaft basiert auf dem Anbau und der Verarbeitung von Oliven, ergänzt durch den Feigenanbau zur Produktion von Feigen und frühen Feigen (Brebas).

Besonders hervorzuheben sind die Höhlenmalereien der Cueva de la Graja (Höhle von Graja) im schematischen levantinischen Stil. Erwähnenswert sind auch die Burg, die im späten Mittelalter erbaut und 1434 dem Calatrava-Orden übergeben wurde, sowie die gotische Pfarrkirche Santiago el Mayor, die 1960 wiederaufgebaut wurde.

Fremdenverkehrsamt

Punto de información del Parque Natural de Sierra Mágina:   

Castillo de Jimena. C/ Audiencia, 5
De lunes a viernes, de 9 a 14 horas.
Sábados y domingos, de 10 a 14 horas.

El Ayuntamiento de Jimena ha creado un moderno portal turístico para visibilizar los atractivos turísticos del municipio.

https://jimenaturismo.grupofortalezas.com/

Actividad subvencionada por la Diputación Provincial de Jaén. Herramientas digitales de promoción turística (ejercicio 2022) 

Kontaktinformationen

953 357 001

Fax: 953 357 002

ayuntamientodejimena@gmail.com

www.jimena.es

Wissenswertes

Touristengebiet: Sierra Mágina
Entfernung zur Hauptstadt (km): 38
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 606
Fläche (km²): 48
Einwohnerzahl: 1.675
Bezeichnung: Jimenatos oder Jimenenses
Postleitzahl: 23530

Ist Teil von

AUDIOVISUELLE INHALTE

WEITERE INFORMATIONEN

Kultur

  • Kirche Santiago el Mayor. Sie besitzt drei Schiffe, wobei das Mittelschiff das markanteste ist, und verdankt ihren Namen dem Tag, an dem Ferdinand III. 1234 Jimena von den Arabern eroberte. Der ursprüngliche Bau der Kirche ist gotisch, mit bedeutenden Elementen wie den Kapitellen mit Pflanzenmotiven, dem spitzbogigen Chorbogen, der den Blick auf die Hauptkapelle freigibt, und dem darüberliegenden Sterngewölbe. Ihr erstes Dach war im Mudéjar-Stil gehalten, und das erste Portal mit einem halbrunden Bogen, segmentierten Laibungen und breiten Keilsteinen mit einem Kragstein am Schlussstein sowie die Strebepfeiler und die rustizierten Traufen weisen Spuren der Renaissance auf, die einen Kontrast zum Gesims bilden. Die gotische Außenfassade der Apsis. Das heutige Dach, die drei Altarbilder in der Apsis, die Darstellung der Rosenkranzkönigin und der quadratische Turm stammen aus dem Wiederaufbau von 1960. Einsiedelei Unserer Lieben Frau der Heilmittel. Diese kleine Kirche besticht durch harmonische Architektur, einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes und eine Nische für die Schutzpatronin. Sie wurde 1910 erbaut. Burg. Ihr Bergfried, der als einziger Teil vollständig erhalten ist, zeugt von ihrer einstigen Bedeutung. Die mittelalterliche Bauweise dieser Burg, zusammen mit der von Bedmar, verstärkte die Grenzlinie. Sie trägt Wappen, die die Macht der Markgrafen von Camarasa, der Nachfolger der Familie Cobos, bezeugen. Karl I. übertrug die Burg, nachdem er sie dem Calatrava-Orden entzogen hatte. 1985 wurde sie zum Kulturgut erklärt. Höhle von Graja. Dies ist ein kleiner Felsüberhang mit Höhlenmalereien, in denen bis zu sieben Figurengruppen im schematischen Stil mit Rottönen entdeckt wurden. Es wird der Jungsteinzeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zugeschrieben.

 

Natur

Jimena liegt im Zentrum der Provinz Jaén und umfasst eine Fläche von 48,04 km² bei einer durchschnittlichen Höhe von 774 m über dem Meeresspiegel. Die Stadt befindet sich im Nordwesten der Sierra Mágina, deren südöstlicher Teil gebirgig ist und zum Naturpark Sierra Mágina gehört. Der Rest des Gebiets besteht aus Ackerland, vorwiegend Olivenhainen. Die Wirtschaft basiert auf dem Olivenanbau und der Olivenverarbeitung, ergänzt durch den Feigenanbau zur Produktion von Früh- und Vollkornfeigen. Um Ihnen eine Vorstellung vom Umfang der Frühfeigenproduktion zu geben: Im Jahr 2013 wurden rund 60.000 kg Frühfeigen geerntet. Von der Gesamtproduktion werden etwa 10 % in der Provinz Jaén vertrieben, 25 % erreichen Märkte in Andalusien und der Rest wird nach Barcelona, ​​Madrid und Valencia exportiert.

In unmittelbarer Umgebung befinden sich die folgenden Gipfel: Aznaitín (1794 m), Cuevas del Aire (1364 m) und Atalaya (760 m).

Die Vegetation ist geprägt von Steineichenhainen, Galleichenwäldern, Aleppo-Kiefern und Weiden. Der Olivenbaum ist zudem das Wahrzeichen der Gemeinde.

 

In der Gemeinde Jimena ist die Tierwelt sehr vielfältig und umfasst viele symbolträchtige Arten wie den Wiedehopf, den Ziegenmelker, den Habichtsadler, den Schlangenadler, die Haubenmeise, den Wanderfalken, die Felsenschwalbe, die Steppenweihe, den Steinadler, den Uhu, den Dachs, den Fuchs, das Wildschwein, die Ginsterkatze, den Damhirsch, den Rothirsch, die Leiterotter und die Viper…

Eine der besten Möglichkeiten, einen herrlichen Panoramablick auf die Gemeinde zu genießen, ist der Besuch eines der zahlreichen Aussichtspunkte in der Umgebung. Zu den beliebtesten gehören: ...

Partys und Veranstaltungen

Neben den traditionellen Weihnachts- und Osterfeierlichkeiten begeht die Gemeinde Jimena auch folgende Feiertage:

  • Das Luciafest findet am 13. Dezember statt. Am Vorabend werden Freudenfeuer entzündet, um die herum Popcorn und Wein gegessen werden, begleitet von Gesang und Tanz.
  • Markusfest findet am 25. März statt. Der Heilige wird, wie in vielen anderen Gemeinden der Sierra Mágina, verehrt, weil er die Stadt vor einer Heuschreckenplage bewahrt hat, die die Ernte zu vernichten drohte. Fronleichnam. Es gibt Hinweise darauf, dass während dieses Festes ein „Toro de Maroma“ (Stier am Strick) stattfand, der heute besser als „Toro Ensogado“ (Stier am Strick) bekannt ist und ein Vorläufer des heutigen „Toro de Fuego“ (Feuerstier) der Feierlichkeiten zum Schutzpatron ist. Kreuzweg, 3. Mai. Ein Fest mit einem religiösen Bestandteil, bestehend aus der Prozession zu den Feldern des Vaterunsers Jesus, der das Kreuz trägt. Und einem weltlichen Bestandteil, den „Onkeln von Ricia“. Dabei handelt es sich um Strohpuppen aus alten, mit Papier ausgestopften Kleidern mit Tontöpfen oder -pfannen als Köpfen. Diese in humorvollen Posen aufgestellten Puppen werden mit Schildern, die scherzhaft auf Ereignisse im Dorf anspielen, durch die Straßen gezogen. Sie werden schließlich geschlagen oder verbrannt. Fest zu Ehren Unserer Lieben Frau der Heilmittel. Es findet vom 7. bis 10. September statt. Am 7. September wird das Bildnis von seiner Einsiedelei nach Jimena gebracht, wo es bis zum 10. verbleibt. An diesem Tag wird es zurück in sein Heiligtum in Cánava am Fuße der Berge gebracht. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten werden mehrere „Feuerstiere“ freigelassen. Dabei handelt es sich um metallene Vorrichtungen, die auf den Rücken der Träger platziert werden und Funken, Leuchtraketen und kleine Knallkörper versprühen, was bei den Zuschauern für große Heiterkeit sorgt.

Gastronomie

Die frühen Feigen aus Jimena sind seit Langem berühmt und spielen nicht nur eine wichtige Rolle in der lokalen Wirtschaft, sondern sind auch Bestandteil einiger regionaler Gerichte.

Zu den traditionellsten Gerichten zählen:

  • „Weizen“ ist das bekannteste Gericht der Jimenanischen Küche. Es handelt sich um einen aufwendigen Eintopf, bei dem die Weizenkörner zunächst in einem Steinmörser zerstoßen und geschält werden. Nach dem Entfernen der Spelzen werden sie eingeweicht und am nächsten Tag mit gehackten Zwiebeln, einer roten Tomate, grünen Bohnen und etwas Kabeljau oder Sardellen gekocht.

     

  • „Borullos“ ist ein stärkehaltiges Gericht, das in der traditionellen Küche einiger Gegenden von Mágina weit verbreitet ist und dort „Talarines“ genannt wird. Es besteht aus einer Brühe, in der Gemüse und Hasenfleisch mit einem Teig aus geknetetem Mehl gekocht werden.
  • „Morococo“ ist ein Gericht, das nicht nur in den Küchen von Mágina, sondern auch in denen von La Loma zu finden ist. Es wird aus sehr stark pürierten, gekochten Kichererbsen zubereitet, denen Brühe, ein großzügiger Schuss Olivenöl und gebratene Paprika hinzugefügt werden. Das Ganze lässt man köcheln, bis ein Püree entsteht, manchmal mit Zugabe von gehackten Zwiebeln.
  • Weitere Gerichte: Pipirrana und Papajotes.

Bei den Gebäcksorten: Roscos (in der Pfanne gebraten), Alfajores (Feigenbrot), Brevas-Käse…
 

Geschichte

Jimena blickt auf ein reiches prähistorisches Erbe zurück, darunter eine Gruppe von Höhlenmalereien in der Höhle La Graja, die die Existenz von Hirtenvölkern belegen, die zwischen dem 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. die südlichen Berge bewohnten. Eine weitere Siedlung aus dieser Zeit ist Cerro Alcalá, ein wichtiger Bezugspunkt für die Vorgeschichte und Antike dieser Stadt. Während der iberischen Zeit wurde Cerro Alcalá zu einer der Oppida, die über Jahrhunderte bis in die Römerzeit besiedelt blieben.

 

Während der arabischen Zeit war das Gemeindegebiet von Jimena dicht mit kleinen ländlichen Siedlungen und Weilern besiedelt.

In diesem Gebiet gab es mehrere befestigte Zufluchtsorte, wie beispielsweise Fuente del Moro, Cerro Alcalá und San Estabín. Jimena (Xemena) könnte eine dieser Burgen oder ein befestigter Weiler nach der Eroberung Granadas gewesen sein.

Die Gemeinde Jimena wurde 1234 am Jakobstag von Ferdinand III. erobert und dem Gebiet des Rates von Baeza angegliedert. Nach mehreren Besitzerwechseln übertrug König Johann II. die Gemeinde 1434 dem Calatrava-Orden, der die Encomienda Torres, Canena, Jimena und das Gut Recena gründete. Im 16. Jahrhundert beteiligte sich Jimena, verbündet mit Baeza, am Aufstand der Comuneros in Kastilien unter Karl V. und diente den Rebellen sogar als versteckte Festung. Jahre später verkaufte Karl V. die Stadt an seinen Sekretär Francisco de los Cobos. Von da an blieb Jimena die Herrschaft von Francisco de los Cobos und später von dessen Nachkommen, den Markgrafen von Camarasa, bis zur Abschaffung der Feudalprivilegien im Jahr 1812.

In dieser Gemeinde

2

Unterkünfte

2

Dienstleistungen

3

Veranstaltungen

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